Todesfahrt auf Weihnachtsmarkt
: Anschlag in Magdeburg: Untersuchungsausschuss im Landtag kommt

Der Anschlag in Magdeburg soll im Parlament in Sachsen-Anhalt aufgearbeitet werden. Zudem gibt Ministerpräsident Haseloff eine Regierungserklärung ab.
Von
dpa
Magdeburg
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Magdeburg nach Anschlag: ARCHIV - 16.01.2025, Sachsen-Anhalt, Magdeburg: Blumen, Kerzen, Gabschmuck und Spielzeug liegen am Gedenkort vor der Johnanniskirche. Knapp vier Wochen nach dem Anschlag auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt legt der Bundespräsident am Gedenkort für die Opfer einen Kranz nieder. Steinmeier will auch mit Hilfs- und Einsatzkräften ins Gespräch kommen. Am selben Tag findet in Magdeburg das Gedenken an den verheerenden Bombenangriff vom 16. Januar 1945 gedacht. Damals wurde die Innenstadt durch alliierte Bomber in Schutt und Asche gelegt (zu dpa: «Anschlag in Magdeburg - Untersuchungsausschuss im Landtag kommt») Foto: Jan Woitas/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Knapp vier Wochen nach dem Anschlag auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Gedenkort für die Opfer einen Kranz niedergelegt.

Jan Woitas/dpa
  • Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt: Untersuchungsausschuss im Landtag Sachsen-Anhalt.
  • Ministerpräsident Haseloff gibt Regierungserklärung ab.
  • Bundespräsident Steinmeier legt Kranz für Opfer nieder.
  • Täter, 50 Jahre alt, tötete sechs Menschen und verletzte knapp 300.
  • Sicherheits- und Einsatzkonzepte werden geprüft.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg soll am Mittwoch ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss im Landtag von Sachsen-Anhalt eingesetzt werden. Das Gremium soll unter anderem die Sicherheits- und Einsatzkonzepte für den Weihnachtsmarkt und deren Umsetzung beleuchten. Außerdem wird es um die Informationslage zum Täter gehen, der 50-Jährige stand vor der Tat bei Ermittlungsverfahren immer wieder in Kontakt mit den Behörden.

Kurz vor Weihnachten war ein Mann mit einem Auto über den Magdeburger Weihnachtsmarkt gerast. Dabei wurden sechs Menschen getötet und knapp 300 Menschen verletzt. Vor der Einsetzung des Untersuchungsausschusses gibt Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) im Parlament eine Regierungserklärung ab.