Todesfälle 2026: Diese Prominenten sind in diesem Jahr gestorben

Diese Prominenten sind 2026 gestorben: Ein Rückblick auf verstorbene Stars, Schauspieler, Musiker, Sportler, Künstler und Politiker des Jahres.
Tony Gutierrez/AP/dpaSchauspielgrößen, Musiker, Künstler, Sportler und prägende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Auch 2026 mussten Fans und Wegbegleiter von zahlreichen bekannten Menschen Abschied nehmen. Ihre Leben und Laufbahne hinterließen Spuren, die bei vielen Menschen in Erinnerung bleiben. Ein Rückblick auf prominente Todesfälle des Jahres 2026.
König Harald V. von Norwegen – gestorben am 28. August 2026

König Harald V. von Norwegen war seit 1991 norwegischer Monarch und eine der bekanntesten Persönlichkeiten des europäischen Hochadels.
Francisco Seco/AP/dpaNorwegen trauert um König Harald V. Der Monarch starb im Alter von 89 Jahren. Seit 1991 stand er an der Spitze des norwegischen Königshauses und galt über Jahrzehnte als volksnaher und humorvoller Repräsentant seines Landes. Harald wurde 1937 nahe Oslo geboren. Seine Kindheit war vom Zweiten Weltkrieg geprägt. Nach der deutschen Besetzung Norwegens floh er mit seiner Mutter und seinen Schwestern in die USA. Später machte er sich unter anderem mit seinem Einsatz für gesellschaftliche Offenheit und Toleranz einen Namen. Auch seine Leidenschaft für Segeln und Wintersport war weithin bekannt.
Dolly Parton – gestorben am 25. August 2026

US-Country-Legende Dolly Parton wurde mit Welthits wie „Jolene“, „9 to 5“ und „I Will Always Love You“ berühmt.
Will Oliver/EPA FILE/dpaMit Dolly Parton verlor die Musikwelt eine ihrer größten Country-Ikonen. Die Sängerin von Welthits wie „Jolene“, „9 to 5“ und „I Will Always Love You“ wurde 80 Jahre alt. Parton wuchs mit elf Geschwistern in einfachen Verhältnissen in Tennessee auf und stand bereits als Kind auf der Bühne. Nach ihrem Umzug nach Nashville begann ihre außergewöhnliche Karriere. Sie veröffentlichte Dutzende Alben, verkaufte weltweit mehr als 100 Millionen Tonträger und erhielt zahlreiche Grammys und weitere Auszeichnungen. Neben ihrer Musik wurde Parton auch durch Filme, ihr soziales Engagement und ihre unverwechselbare Persönlichkeit zu einer amerikanischen Kulturikone.
Tim Curry – gestorben am 25. August 2026

Schauspieler Tim Curry wurde vor allem als Frank N. Furter in der Kultverfilmung „The Rocky Horror Picture Show“ weltbekannt.
Peter Kramer/KRAPE/AP/dpaNur wenige Filmrollen sind so eng mit einem Schauspieler verbunden wie Frank N. Furter aus der „Rocky Horror Picture Show“ mit Tim Curry. Der britische Schauspieler und Sänger starb im Alter von 80 Jahren. Curry begann seine Karriere auf der Bühne und spielte unter anderem im Musical „Hair“. Mit der „Rocky Horror Show“ gelang ihm Anfang der 1970er-Jahre der Durchbruch. Später war er in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, darunter „Es“, „Die drei Musketiere“ und „Kevin – Allein in New York“. Nach einem Schlaganfall im Jahr 2012 konzentrierte er sich zunehmend auf Sprecherrollen.
Andreas Hoppe – gestorben am 17. August 2026

Schauspieler Andreas Hoppe spielte mehr als 20 Jahre lang „Tatort“-Kommissar Mario Kopper an der Seite von Ulrike Folkerts.
Uwe Zucchi/dpaFür viele „Tatort“-Fans war Andreas Hoppe über zwei Jahrzehnte untrennbar mit der Rolle des Ludwigshafener Kommissars Mario Kopper verbunden. Der Schauspieler starb im Alter von 66 Jahren. Von 1996 bis 2018 ermittelte Hoppe an der Seite von Ulrike Folkerts alias Lena Odenthal. Insgesamt wirkte er in 57 „Tatort“-Folgen mit. Neben seiner Fernseharbeit stand der gebürtige Berliner regelmäßig auf der Theaterbühne
Frank Beard – gestorben am 17. August 2026

Schlagzeuger Frank Beard gehörte seit 1969 zur US-Rockband ZZ Top und prägte deren unverwechselbaren Sound.
Daniel Deslover/ZUMA Press Wire/dpaZZ Top trauern um ihren langjährigen Schlagzeuger Frank Beard. Der US-Musiker starb mit 77 Jahren. Beard gehörte der texanischen Rockband seit 1969 an. Gemeinsam mit Billy Gibbons und Dusty Hill prägte er den unverwechselbaren Blues- und Hardrock-Sound der Gruppe. In den 1980er-Jahren wurde ZZ Top mit Songs wie „Sharp Dressed Man“ und „Gimme All Your Lovin’“ weltweit erfolgreich. 2004 wurde die Band in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
Hayden Panettiere – gestorben am 16. August 2026

US-Schauspielerin Hayden Panettiere wurde durch die Serien „Heroes“ und „Nashville“ sowie die „Scream“-Filme bekannt.
Jörg Carstensen/dpaDer Tod von Hayden Panettiere sorgte international für Bestürzung. Die US-Schauspielerin wurde nur 36 Jahre alt. Panettiere stand bereits als Kind vor der Kamera. Weltweit bekannt wurde sie vor allem als Claire Bennet in der Serie „Heroes“. Später spielte sie die Country-Sängerin Juliette Barnes in „Nashville“ und war in den Horrorfilmen „Scream 4“ und „Scream 6“ zu sehen. In Deutschland war sie außerdem wegen ihrer langjährigen Beziehung mit dem ehemaligen Boxweltmeister Wladimir Klitschko bekannt. Gemeinsam haben sie eine Tochter.
Yayoi Kusama – gestorben am 14. August 2026

Die japanische Künstlerin Yayoi Kusama wurde mit ihren charakteristischen Polka-Dot-Kunstwerken und Installationen weltberühmt.
Kathy Willens/AP/dpaMit Yayoi Kusama starb im Alter von 97 Jahren eine der bedeutendsten Künstlerinnen Japans. Ihre charakteristischen Punkte, die sogenannten „Polka Dots“, machten Kusama weltweit bekannt. Sie verwandelte damit Gemälde, Skulpturen und ganze Räume in unverwechselbare Kunstwerke. Arbeiten der 1929 geborenen Künstlerin wurden unter anderem im Museum of Modern Art in New York und im Berliner Gropius Bau gezeigt.
Glen Hansard – gestorben am 29. Juli 2026

Der irische Sänger und Schauspieler Glen Hansard gewann mit dem Song „Falling Slowly“ aus dem Film „Once“ einen Oscar.
Brian Lawless/PA Wire/dpaDer irische Musiker und Schauspieler Glen Hansard starb im Alter von 56 Jahren bei einem Motorradunfall. Hansard begann als Straßenmusiker in Dublin und gründete später die Rockband The Frames. Einem internationalen Publikum wurde er durch den Independentfilm „Once“ bekannt. Gemeinsam mit Markéta Irglová schrieb und sang er den Song „Falling Slowly“, der 2008 mit dem Oscar als bester Filmsong ausgezeichnet wurde.
Kevin Keegan – gestorben am 20. Juli 2026

Fußball-Legende Kevin Keegan spielte unter anderem für den FC Liverpool und den Hamburger SV und wurde 1979 Deutscher Meister.
Neal Simpson/PA Wire/dpaDer englische Fußball trauert um Kevin Keegan. Der ehemalige Weltklassespieler und Trainer starb mit 75 Jahren. Keegan gewann mit dem FC Liverpool zahlreiche Titel und wechselte 1977 zum Hamburger SV. Dort entwickelte er sich zu einem der größten Stars der Bundesliga. 1979 wurde er mit dem HSV Deutscher Meister. Später arbeitete Keegan unter anderem als Trainer von Newcastle United, Manchester City und der englischen Nationalmannschaft.
Sam Neill – gestorben am 13. Juli 2026

Schauspieler Sam Neill wurde als Paläontologe Dr. Alan Grant in Steven Spielbergs „Jurassic Park“ weltweit bekannt.
Dan Himbrechts/AAP/dpaDer neuseeländische Schauspieler Sam Neill wurde 78 Jahre alt. Zum internationalen Star machte ihn vor allem Steven Spielbergs „Jurassic Park“, in dem Neill den Paläontologen Dr. Alan Grant verkörperte. Seine Filmografie war jedoch deutlich breiter. Neill spielte unter anderem in „Jagd auf Roter Oktober“, „Das Piano“ und „Event Horizon“ sowie später in Erfolgsserien wie „Peaky Blinders“. 2023 hatte er öffentlich gemacht, an Leukämie erkrankt zu sein.
Bonnie Tyler – gestorben am 8. Juli 2026

Die walisische Sängerin Bonnie Tyler feierte mit Hits wie „Total Eclipse of the Heart“ und „Holding Out for a Hero“ internationale Erfolge.
Sebastian Gollnow/dpaIhre raue Stimme war ihr Markenzeichen. Die walisische Sängerin Bonnie Tyler starb im Alter von 75 Jahren. Mit Songs wie „Total Eclipse of the Heart“, „Holding Out for a Hero“ und „It’s a Heartache“ wurde sie weltweit berühmt. Über Jahrzehnte blieb Tyler auf der Bühne aktiv und veröffentlichte insgesamt 18 Studioalben.
Achim Wolff – gestorben am 7. Juli 2026

Schauspieler Achim Wolff war einem großen TV-Publikum vor allem als Rudi Reschke aus der ZDF-Serie „Salto Postale“ bekannt.
Bernd Settnik/dpaDer deutsche Schauspieler Achim Wolff wurde 87 Jahre alt. Einem breiten Fernsehpublikum war er insbesondere als Rudi Reschke aus der ZDF-Serie „Salto Postale“ bekannt. Wolff wirkte in mehr als 100 Film- und Fernsehproduktionen mit und spielte daneben zahlreiche große Rollen auf deutschen Theaterbühnen. Außerdem arbeitete er als Regisseur.
Anne Schedeen – gestorben am 14. Juni 2026

US-Schauspielerin Anne Schedeen spielte Kate Tanner in der Kult-Sitcom „Alf“ und wurde damit auch in Deutschland bekannt.
IMAGO / Everett CollectionFans der Kultserie „Alf“ kannten Anne Schedeen als Kate Tanner, die pragmatische Mutter jener Familie, bei der der Außerirdische vom Planeten Melmac unterkommt. Die US-Schauspielerin starb im Alter von 77 Jahren. Vor „Alf“ war Schedeen bereits in zahlreichen amerikanischen Fernsehproduktionen aufgetreten. Nach dem Ende der erfolgreichen Sitcom zog sie sich weitgehend aus Film und Fernsehen zurück.
David Hockney – gestorben am 11. Juni 2026

Der britische Künstler David Hockney gehörte mit seinen farbenfrohen Gemälden und berühmten Pool-Bildern zu den bedeutendsten Künstlern seiner Generation.
Andy Rain/EPA/dpaDavid Hockney gehörte zu den international bedeutendsten britischen Künstlern seiner Generation. Er starb mit 88 Jahren. Bekannt wurde Hockney unter anderem mit seinen farbintensiven Swimmingpool-Bildern und Porträts. Sein Gemälde „Portrait of an Artist (Pool with Two Figures)“ erzielte 2018 bei einer Auktion rund 90 Millionen Dollar und stellte damals einen Rekord für ein Werk eines lebenden Künstlers auf.
Marjane Satrapi – gestorben am 4. Juni 2026

Die iranisch-französische Comic-Künstlerin und Regisseurin Marjane Satrapi wurde mit ihrer Graphic Novel „Persepolis“ weltberühmt.
Alessandra Tarantino/AP/dpaDie iranisch-französische Comic-Künstlerin und Regisseurin Marjane Satrapi starb im Alter von 56 Jahren. International bekannt wurde sie durch ihre autobiografische Graphic Novel „Persepolis“. Darin verarbeitete sie ihre Jugend im Iran sowie Erfahrungen mit Revolution, gesellschaftlicher Unterdrückung und Exil. Satrapi adaptierte das Werk später gemeinsam mit Vincent Paronnaud als vielfach ausgezeichneten Animationsfilm.
Angelica Domröse – gestorben am 15. Mai 2026

Schauspielerin Angelica Domröse wurde vor allem durch den DDR-Kultfilm „Die Legende von Paul und Paula“ bekannt.
Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpaMit Angelica Domröse verlor Deutschland eine der bekanntesten Schauspielerinnen der DDR-Filmgeschichte. Sie starb im Alter von 85 Jahren. Unvergessen ist ihre Rolle als Paula in Heiner Carows Kultfilm „Die Legende von Paul und Paula“ von 1973. Domröse spielte außerdem am Berliner Ensemble und an zahlreichen weiteren Bühnen. 1980 verließ sie gemeinsam mit ihrem Mann Hilmar Thate die DDR und setzte ihre Karriere im Westen fort.
Alexander Held – gestorben am 12. Mai 2026

Schauspieler Alexander Held war aus Filmen wie „Der Untergang“ und „Sophie Scholl“ sowie der Krimireihe „München Mord“ bekannt.
Henning Kaiser/dpaAlexander Held war über Jahrzehnte in deutschen Kino- und Fernsehproduktionen präsent. Der Schauspieler starb mit 67 Jahren. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören „Der Schuh des Manitu“, „Der Untergang“, „Napola – Elite für den Führer“ und „Sophie Scholl – Die letzten Tage“. Fernsehzuschauer kannten ihn zudem aus den Krimireihen „München Mord“ und „Stralsund“.
Günther Maria Halmer – gestorben am 10. Mai 2026

Schauspieler Günther Maria Halmer wurde durch „Münchner Geschichten“ und die ZDF-Reihe „Anwalt Abel“ einem Millionenpublikum bekannt.
picture alliance/dpaGünther Maria Halmer wurde 83 Jahre alt. Seinen Durchbruch feierte der Schauspieler bereits in den 1970er-Jahren mit Helmut Dietls Serie „Münchner Geschichten“. Später übernahm er unter anderem die Titelrolle in der ZDF-Reihe „Anwalt Abel“. Halmer war auch international erfolgreich und spielte beispielsweise in „Gandhi“ und „Sophies Entscheidung“.
Ted Turner – gestorben am 6. Mai 2026

US-Medienunternehmer Ted Turner gründete 1980 den Nachrichtensender CNN und revolutionierte damit das internationale Nachrichtenfernsehen.
Justin Lane/EPA/dpaDer US-Medienunternehmer Ted Turner starb im Alter von 87 Jahren. Mit der Gründung des Nachrichtensenders CNN im Jahr 1980 veränderte er die internationale Fernsehlandschaft nachhaltig. CNN war der erste Fernsehsender, der rund um die Uhr Nachrichten ausstrahlte. Turner engagierte sich später außerdem mit umfangreichen Stiftungsaktivitäten für Umwelt- und Wohltätigkeitsprojekte.
Alessandro Zanardi – gestorben am 1. Mai 2026

Der frühere Formel-1-Pilot Alessandro Zanardi wurde nach einem schweren Unfall zum erfolgreichen Handbiker und mehrfachen Paralympics-Sieger.
Mauro Pimentel/AP/dpaAlessandro Zanardis Lebensgeschichte war von sportlichen Erfolgen und außergewöhnlichem Durchhaltevermögen geprägt. Der frühere Formel-1-Fahrer und Paralympics-Sieger starb im Alter von 59 Jahren. Nach einem schweren Rennunfall auf dem Lausitzring verlor Zanardi 2001 beide Beine. Später begann er eine zweite Karriere im Handbike-Sport und gewann vier paralympische Goldmedaillen. 2020 wurde er bei einem weiteren schweren Unfall lebensgefährlich verletzt.
Georg Baselitz – gestorben am 30. April 2026

Der deutsche Künstler Georg Baselitz wurde international vor allem durch seine auf den Kopf gestellten Bildmotive bekannt.
Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpaGeorg Baselitz gehörte zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Nachkriegszeit. Er wurde 88 Jahre alt. Der gebürtige Sachse, der eigentlich Hans-Georg Kern hieß, wurde vor allem durch seine auf den Kopf gestellten Motive bekannt. Mit seinem provokanten und häufig bewusst regelbrechenden Werk prägte er die deutsche und internationale Gegenwartskunst über Jahrzehnte.
Mario Adorf – gestorben am 8. April 2026

Schauspiellegende Mario Adorf wirkte in mehr als 200 Produktionen mit und prägte den deutschen Film und das Fernsehen über Jahrzehnte.
dpaMit Mario Adorf starb im Alter von 95 Jahren einer der bekanntesten deutschen Schauspieler. Seinen Durchbruch hatte er 1957 mit „Nachts, wenn der Teufel kam“. In den folgenden Jahrzehnten spielte Adorf in mehr als 200 Kino- und Fernsehproduktionen. Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehören „Die Blechtrommel“, „Kir Royal“, „Der große Bellheim“ und „Rossini“. Adorf wurde unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis, Bambis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.
Alexander Kluge – gestorben am 25. März 2026

Filmemacher und Schriftsteller Alexander Kluge gehörte zu den wichtigsten Vertretern des Neuen Deutschen Films.
Fabian Sommer/dpaDer Filmemacher, Schriftsteller und Medienunternehmer Alexander Kluge starb im Alter von 94 Jahren. Kluge gehörte zu den prägenden Köpfen des Neuen Deutschen Films. Werke wie „Abschied von gestern“ und „Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos“ machten ihn bekannt. Daneben arbeitete er als Autor und schuf mit seiner Produktionsfirma dctp zahlreiche Kultur- und Informationsformate für das Privatfernsehen.
Chuck Norris – gestorben im März 2026

US-Actionstar Chuck Norris wurde durch Filme wie „Delta Force“ und die Fernsehserie „Walker, Texas Ranger“ weltberühmt.
Larry Papke/AP/dpaChuck Norris war weit mehr als ein Actionstar. Der Kampfkünstler und Schauspieler wurde durch Filme wie „Missing in Action“ und „Delta Force“ sowie durch die langlebige Serie „Walker, Texas Ranger“ bekannt. Seine Karriere begann im Kampfsport, bevor er Anfang der 1970er-Jahre auch im Kino Erfolg hatte. Einen legendären Auftritt absolvierte Norris 1972 an der Seite von Bruce Lee in „Die Todeskralle schlägt wieder zu“. Jahrzehnte später wurde er durch die sogenannten „Chuck Norris Facts“ noch einmal zu einem Phänomen der Internetkultur. Norris wurde 86 Jahre alt.
Jürgen Habermas – gestorben im März 2026

Der deutsche Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas gehörte zu den einflussreichsten Intellektuellen der Nachkriegszeit.
Martin Gerten/dpaDer Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas starb im Alter von 96 Jahren. Er gehörte zu den international einflussreichsten deutschen Intellektuellen der Nachkriegszeit. Habermas wird der zweiten Generation der Frankfurter Schule zugerechnet. Sein 1981 erschienenes Hauptwerk „Theorie des kommunikativen Handelns“ zählt zu den bedeutendsten sozialwissenschaftlichen Arbeiten des 20. Jahrhunderts.
Eric Dane – gestorben am 19. Februar 2026

US-Schauspieler Eric Dane wurde als Dr. Mark Sloan alias „McSteamy“ in der Erfolgsserie „Grey’s Anatomy“ bekannt.
Jordan Strauss/Invision/AP/dpaMillionen Fernsehzuschauer kannten Eric Dane als Dr. Mark Sloan aus „Grey’s Anatomy“. Der US-Schauspieler starb mit 53 Jahren. Nach seinem Ausstieg bei „Grey’s Anatomy“ übernahm Dane die Hauptrolle in „The Last Ship“. Ab 2019 spielte er Cal Jacobs in der HBO-Serie „Euphoria“. Im April 2025 hatte der Schauspieler öffentlich gemacht, an der Nervenerkrankung ALS erkrankt zu sein.
Jesse Jackson – gestorben am 17. Februar 2026

US-Bürgerrechtler Jesse Jackson war ein Wegbegleiter Martin Luther Kings und eine prägende Stimme der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung.
Peter Foley/EPA/dpaDer amerikanische Bürgerrechtler Jesse Jackson wurde 84 Jahre alt. Seit den 1960er-Jahren kämpfte er für die Gleichberechtigung schwarzer Amerikaner und gehörte zum Umfeld von Martin Luther King Jr. Jackson kandidierte zweimal für die Präsidentschaftskandidatur der Demokratischen Partei. Im Jahr 2000 zeichnete ihn Präsident Bill Clinton mit der Presidential Medal of Freedom aus.
Robert Duvall – gestorben am 15. Februar 2026

Oscar-Preisträger Robert Duvall zählte mit Rollen in „Der Pate“ und „Apocalypse Now“ zu den großen Charakterdarstellern Hollywoods.
Lionel Cironneau/AP photo/dpaHollywood verlor mit Robert Duvall einen seiner großen Charakterdarsteller. Der Oscar-Preisträger starb im Alter von 95 Jahren. Berühmt wurde Duvall unter anderem als Tom Hagen in „Der Pate“ und als Lieutenant Colonel Kilgore in „Apocalypse Now“. Für seine Rolle in „Tender Mercies“ erhielt er 1984 den Oscar als bester Hauptdarsteller. Seine Karriere umfasste mehr als sechs Jahrzehnte.
James Van Der Beek – gestorben am 11. Februar 2026

US-Schauspieler James Van Der Beek wurde als Dawson Leery in der Kultserie „Dawson’s Creek“ weltberühmt.
Jordan Strauss/Invision/AP/dpaJames Van Der Beek wurde Ende der 1990er-Jahre als Dawson Leery in der Teenager-Serie „Dawson’s Creek“ weltberühmt. Der Schauspieler starb im Alter von 48 Jahren. Nach dem Ende der Serie war er unter anderem in „How I Met Your Mother“, „Apartment 23“ und „CSI: Cyber“ zu sehen. Im November 2024 hatte Van Der Beek öffentlich über seine Darmkrebserkrankung gesprochen.
Rita Süssmuth – gestorben am 1. Februar 2026

CDU-Politikerin Rita Süssmuth war von 1988 bis 1998 Präsidentin des Deutschen Bundestages und engagierte sich besonders für Frauenrechte.
Michael Kappeler/dpaDie frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth starb im Alter von 88 Jahren. Die CDU-Politikerin war zunächst Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit und stand von 1988 bis 1998 an der Spitze des Deutschen Bundestages. Sie profilierte sich unter anderem in der Frauen- und Familienpolitik sowie im Kampf gegen die Ausgrenzung von Menschen mit HIV und Aids. Auch nach ihrem Ausscheiden aus der aktiven Politik setzte sie sich immer wieder für gesellschaftliche Reformen und eine stärkere Beteiligung von Frauen ein.
Catherine O’Hara – gestorben am 30. Januar 2026

Schauspielerin Catherine O’Hara wurde als Kevins Mutter in „Kevin – Allein zu Haus“ und später durch „Schitt’s Creek“ bekannt.
Scott A Garfitt/Invision/AP/dpaCatherine O’Hara wurde für viele Zuschauer zur wohl berühmtesten Filmmutter der 1990er-Jahre: In „Kevin – Allein zu Haus“ spielte sie Kate McCallister. Doch ihre Karriere umfasste weit mehr. O’Hara arbeitete als Komikerin, Drehbuchautorin und Schauspielerin und spielte unter anderem in Tim Burtons „Beetlejuice“. Einen späten Karrierehöhepunkt feierte sie als exzentrische Moira Rose in der Comedyserie „Schitt’s Creek“. Für die Rolle erhielt sie unter anderem einen Emmy und einen Golden Globe. Sie starb mit 71 Jahren.
Sly Dunbar – gestorben am 26. Januar 2026

Der jamaikanische Schlagzeuger Sly Dunbar prägte als Teil des Reggae-Duos Sly & Robbie jahrzehntelang den internationalen Reggae-Sound.
Collin Reid/AP/dpaDer jamaikanische Schlagzeuger Sly Dunbar wurde 73 Jahre alt. Gemeinsam mit Bassist Robbie Shakespeare bildete er das legendäre Duo Sly & Robbie. Die beiden Musiker prägten den Reggae über Jahrzehnte und arbeiteten auch mit internationalen Stars wie Bob Dylan, den Rolling Stones, No Doubt und den Fugees zusammen. Dunbar wurde mehrfach für den Grammy nominiert und zweimal ausgezeichnet.
Gerd Knebel – gestorben am 24. Januar 2026

Comedian Gerd Knebel machte als Teil des hessischen Comedy-Duos Badesalz Mundart-Humor bundesweit populär.
Andreas Arnold/dpaDer hessische Comedian und Musiker Gerd Knebel starb im Alter von 72 Jahren an Krebs. Gemeinsam mit Henni Nachtsheim bildete er das Comedy-Duo Badesalz. Die beiden machten hessischen Dialekt und einen ganz eigenen absurden Humor bundesweit populär. Neben zahlreichen Bühnenprogrammen waren sie auch mit Fernsehsendungen wie „Och Joh“ erfolgreich.
Angelika Mann – gestorben am 21. Januar 2026

Sängerin und Schauspielerin Angelika Mann, bekannt als „die Lütte“, gehörte zu den populären Künstlerinnen der DDR-Unterhaltung.
Soeren Stache/dpaAngelika Mann, bekannt als „die Lütte“, starb mit 76 Jahren. In der DDR wurde sie zunächst als Sängerin bekannt und arbeitete unter anderem mit Reinhard Lakomy, Manfred Krug und Günther Fischer. Ihre Stimme ist auch auf der erfolgreichen Kinderschoppehallplatte „Der Traumzauberbaum“ zu hören. Nach ihrer Übersiedlung nach West-Berlin setzte sie ihre Karriere im Theater, Kabarett und Musical fort.
Valentino – gestorben am 19. Januar 2026

Der italienische Modeschöpfer Valentino Garavani wurde mit glamourösen Roben und dem berühmten „Valentino-Rot“ zur Modeikone.
dpa/Claudio OnoratiDer italienische Modeschöpfer Valentino Garavani wurde 93 Jahre alt. Seine glamourösen Abendkleider und das berühmte „Valentino-Rot“ machten ihn zu einem der einflussreichsten Designer des 20. Jahrhunderts. Zu seinen Kundinnen gehörten Jacqueline Kennedy, Elizabeth Taylor und zahlreiche Hollywoodstars.
Bob Weir – gestorben am 10. Januar 2026

Gitarrist und Sänger Bob Weir war Mitbegründer der legendären US-Rockband Grateful Dead.
Steve C. Mitchell/dpaBob Weir, Mitbegründer der legendären US-Rockband Grateful Dead, starb im Alter von 78 Jahren. Weir gründete die Gruppe Mitte der 1960er-Jahre gemeinsam mit Jerry Garcia. Grateful Dead wurde zu einer der wichtigsten Bands der amerikanischen Hippie- und Gegenkultur. Nach dem Ende der Band blieb Weir musikalisch aktiv und spielte unter anderem mit Dead & Company.
Erich von Däniken – gestorben am 10. Januar 2026

Der Schweizer Bestsellerautor Erich von Däniken wurde durch seine umstrittenen Theorien über angebliche außerirdische Besucher bekannt.
Thomas Burmeister/dpaDer Schweizer Bestsellerautor Erich von Däniken wurde 90 Jahre alt. Bekannt wurde er mit spekulativen Thesen über angebliche Besuche Außerirdischer auf der Erde. Sein 1968 veröffentlichtes Buch „Erinnerungen an die Zukunft“ wurde zum internationalen Bestseller. Seine Bücher erreichten weltweit eine Auflage von mehreren zehn Millionen Exemplaren.
Béla Tarr – gestorben am 6. Januar 2026

Der ungarische Regisseur Béla Tarr galt mit Filmen wie „Sátántangó“ als einer der bedeutendsten europäischen Autorenfilmer.
Annette Riedl/dpaDer ungarische Regisseur Béla Tarr starb im Alter von 70 Jahren. Er galt als einer der bedeutendsten europäischen Autorenfilmer der vergangenen Jahrzehnte. Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehört das mehr als sieben Stunden lange Schwarz-Weiß-Epos „Sátántangó“. Tarr arbeitete mehrfach mit dem Schriftsteller László Krasznahorkai zusammen. Für „Das Turiner Pferd“ erhielt er 2011 den Großen Preis der Jury bei der Berlinale.
Weitere prominente Todesfälle im Jahr 2026
Darüber hinaus starben 2026 zahlreiche weitere bekannte Persönlichkeiten aus Kultur, Sport, Politik und Gesellschaft. Dazu zählen unter anderem der frühere Fußball-Schiedsrichter Adolf Prokop, Schauspieler Lambert Hamel, Schriftsteller Cees Nooteboom, Dirigent Helmuth Rilling, Künstler Harald Metzkes, Schauspielerin Luna Jordan, Fußballerin Anouschka Bernhard, Unternehmer Klaus Grohe sowie der frühere Bundesminister Christian Schwarz-Schilling. Die Liste zeigt, wie unterschiedlich die Menschen waren, von denen die Öffentlichkeit im Jahr 2026 Abschied nehmen musste. Manche prägten ganze Generationen, andere hinterließen ihre Spuren in einzelnen Filmen, Songs, Büchern, sportlichen Erfolgen oder politischen Entscheidungen. Ihre Werke, Leistungen und Geschichten bleiben.
