Tipps gegen Angst und Stress
: So wird Silvester für Ihr Haustier entspannter

Den meisten Menschen macht die Silvesterknallerei so richtig Spaß. Doch für die Haustiere ist es ein wahrer Alptraum. Wir geben Tipps, wie Sie Ihr Tier vor Stress schützen.
Von
Uwe Keuerleber
Ulm
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Für viele Hunde kommt die Silvesterknallerei einem akustischen Inferno gleich. Es gibt aber ein paar Tipps, wie ihr Haustier trotzdem ein bisschen entspannter diesen Tag übersteht.

Für viele Hunde ist die Silvesterknallerei die Hölle auf Erden. Es gibt aber ein paar Tipps, wie ihr Haustier trotzdem ein bisschen entspannter diesen Tag übersteht.

Uwe Keuerleber
  • Silvesterfeuerwerk stresst viele Haustiere; Hunde und Katzen reagieren oft mit Angst und Flucht.
  • Lange Spaziergänge vor dem Abend und ein sicherer Rückzugsort mildern den Stress.
  • Bestätigen Sie die Angst des Tieres nicht durch Streicheln.
  • Besprechen Sie bei starken Ängsten Medikamente mit einem Tierarzt.
  • Auch Kleintiere und Wildtiere leiden; vermeiden Sie Feuerwerk in der Nähe von Wäldern und Bauernhöfen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es blitzt, es kracht und knallt. Schon Tage vor Silvester geraten Haustierbesitzer in Panik. Denn auf Kanonenschläge und grell blitzende Raketen reagieren Hunde und Katzen mit Angst und Flucht. Sie zittern, speicheln und verstecken sich, manche verweigern sogar ihr Fressen. Es gibt aber paar Tricks, wie man sein Haustier halbwegs entspannt ins neue Jahr bekommt.

1. Spaziergänge genau planen

Am besten man macht schon tagsüber lange Spaziergänge und geht am Silvesterabend frühzeitig raus, bevor die große Knallerei losgeht. Ganz wichtig, den Hund gut sichern und auf keinen Fall abgeleint laufen lassen. Ein Hund, der in Panik gerät, reagiert nicht mehr auf Ansprache.

2. Sicheren Rückzugsort schaffen

Noch bevor die Knallerei so richtig losgeht, sollte man den ruhigsten Platz in der Wohnung suchen. Am besten das Zimmer verdunkeln, Türen schließen, Fensterläden zu, Rollos runter und Gardinen zuziehen. Wenn möglich bauen sie ihrem Hund oder Katze einen Unterschlupf, in dem sie sich verstecken können.

3. Angst nicht bestätigen

Viele Hundehalter denken, dass sie ihrem Tier etwas Gutes tun, indem sie es streicheln oder auf es einreden. Dieses Verhalten verstärkt noch mehr die Angst. Oft reicht es aus, wenn eine Bezugsperson bei dem Hund bleibt und ihm damit Sicherheit vermittelt.

4. Medikamente oder Alkohol?

Bei sehr ängstlichen Tieren lohnt es sich einen Tierarzt aufzusuchen, um im Einzelfall zu überlegen, ob ein Tier ein zur Beruhigung unterstützendes Medikament bekommen kann. Frei verkäufliche, homöopathische Mittel, wie es sie etwa in Leckerlis gibt, sollte man mit Vorsicht genießen. Es gibt Hunde, auf die solche Mittel auch wirken. Es gibt tatsächlich Empfehlungen, seinem Hund Alkohol zu verabreichen. Es gibt Hundehalter, die ihrem Tier zur Beruhigung Eierlikör geben. Im ungünstigsten Falle verstärkt Alkohol Ängste und Aggression.

5. Ablenkung schaffen

Man kann auch versuchen, inmitten des Trubels sein Tier abzulenken. Eine Methode, die bei manchen Hunden und Katzen durchaus funktionieren kann.

Auch Klein- und Wildtiere haben Angst

Silvester lässt nicht nur Hunde und Katzen in Panik verfallen, auch Kleintiere wie Hamster, Meerschweinchen oder Zwerghasen reagieren auf die laute Knallerei und Lichteffekte. Auch da gilt es, eine möglichst ruhige Umgebung zu schaffen. Für Wildtiere und Tiere auf Bauernhöfen bedeutet Silvester ebenfalls Stress. Deshalb sollte in der Nähe von Wäldern und Bauernhöfen auf Feuerwerk verzichtet werden.

Warum geraten Tiere bei Feuerwerk in Panik?

Da Hunde und Katzen ein viel geräuschempfindlicheres Gehör als wir Menschen haben, empfinden sie den Knall eines Feuerwerks als sehr belastend und ungewohnt und kann sogar zu dauerhaften Gehörschäden und Verhaltensproblemen wie einer Geräuschangst führen. Parallel dazu schrecken die plötzlichen, grellen Lichter in der nächtlichen Dunkelheit sie auf, so der Deutsche Tierschutzbund.