Tierischer Notfall
: Polizei beschützt gebärende Kuh

Am Bodensee wird die Polizei wegen einer freilaufenden Kuh nahe einer Straße gerufen. Als die Polizisten eintreffen, staunen sie nicht schlecht – und beginnen sofort mit den Absicherungsmaßnahmen.
Von
dpa
Sigmarszell
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Wichtige Bedingung des HNE–Projekts „WertWeideVerbund“ ist, dass Kühe auf der Weide gehalten und Kälbchen von ihren Müttern aufgezogen werden können.

Ein Kalb der Rasse Fleckvieh liegt am 16.04.2013 auf einer Weide der Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Bayreuth (Bayern) inmitten einer Herde Gelbvieh, auch Frankenvieh genannt. Die Weidehaltung von Rindern könnte nach Expertenansicht in Bayern weiter an Bedeutung gewinnen - vorausgesetzt, der Verbraucher ist bereit, für bessere Fleischqualität auch mehr zu bezahlen. Foto: David Ebener/dpa (zu dpa-KORR.: "Weide statt Stall fürs Rind: Verbraucher gefordert" vom 19.04.2013) ++ +++ dpa-Bildfunk +++

Nach einer aufregenden Geburt unter Polizeischutz sind Kuh und Kälbchen wieder in sicheren Händen.

David Ebener/dpa (Symbolbild)
  • Polizei schützt gebärende Kuh am Bodensee; freilaufendes Tier bei B308.
  • Polizisten sichern Geburtsort; Kuh und Kalb in Sicherheit.
  • Landwirt übernimmt nach Geburt; Ereignis in Sigmarszell, Landkreis Lindau.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Polizisten haben eine Kuh bei der Geburt nahe einer Straße im bayerischen Sigmarszell im Landkreis Lindau am Bodensee beschützt. Die Einsatzkräfte sicherten den Ort ab, damit das Tier während der Geburt nicht auf die Straße lief, wie es in einer Mitteilung hieß.

Die Polizei war demnach am Samstagmorgen wegen einer freilaufenden Kuh gerufen worden, die sich am Waldrand direkt neben der Bundesstraße 308 befand. Als die Polizisten eintrafen, war die Mutterkuh gerade dabei, ein Kalb zu gebären. Als das Kalb laut Polizei „glücklich und zufrieden das Licht der Erde erblickt hatte“, kam der Landwirt hinzu und nahm Mutter und Kalb in seine Obhut.