Thorsten Hamer (43)
: „Landarztpraxis“-Schauspieler nach schwerer Krankheit verstorben

Der Schauspieler und Regisseur Thorsten Hamer ist am 8. Februar 2026 gestorben. Er wurde 43 Jahre alt.
Von
David Hahn
Berlin
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Schauspieler Thorsten Hamer

Anfang Februar ist der Schauspieler Thorsten Hamer verstorben.

@urbanruths/dpa

Im Alter von 43 Jahren ist Thorsten Hamer am 8. Februar 2026 gestorben. Was ist zu den Hintergründen und seiner Karriere als Schauspieler bekannt?

Todesursache: Krankheit von Thorsten Hamer

Im Solinger Tagblatt verabschiedeten sich seine Familie und Freunde von Thorsten Hamer, der „die Bühne des Lebens verlassen“ habe. „Wir tragen Dich weiter in unseren Herzen und vermissen Dich, bis wir uns wiedersehen“, ist in der Traueranzeige zu lesen. Auch der Fernsehsender Sat. 1 verabschiedete sich in sozialen Medien von dem Schauspieler: „Thorsten spielte über zwei Staffeln den liebenswerten Koch Matti in „Die Landarztpraxis“ und starb viel zu früh. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden. Ruhe sanft, lieber Thorsten“. Der 43-Jährige starb bereits am 8. Februar „nach kurzer schwerer Krankheit“, teilte sein Management der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit. Bei seinem Tod in seiner Geburtsstadt Solingen im Rheinland sei er im Kreise seiner Angehörigen gewesen.

Landarztpraxis bis SOKO Wismar: Seine Karriere als Schauspieler

Thorsten Hamer wurde 1982 in Solingen geboren. Seine Ausbildung zum Schauspieler absolvierte Thorsten Hamer an der Schauspielschule Düsseldorf. Von der zweiten bis zur dritten Staffel verkörperte er in der Serie „Die Landarztpraxis“ über 151 Episoden lang die Rolle des beliebten Matthias „Matti“ Steininger. Neben dieser bekannten Rolle war er beispielsweise auch in erfolgreichen ZDF-Formaten wie „Notruf Hafenkante“ und „SOKO Wismar“ zu sehen. 2010 erhielt er die Auszeichnung als bester Heinz Erhard-Darsteller Deutschlands. Darüber hinaus erhielt er 2021 mehrere Preise, darunter auf dem Kiez Berlin-Film Festival die Auszeichnung für „Best Comedy Short Film“ und „Best Actor“ für, „Erzähl doch mal ... Leopold!“. Der Film wurde auch beim Filmhaus Berlin für „Bester deutschsprachiger Kurzfilm“ nominiert. Zuletzt stand er laut Joyn für den Kinofilm „Block 10“ vor der Kamera. Der Film soll dieses Jahr erscheinen.