The Mandalorian and Grogu: So war es für Sigourney Weaver, mit einer Puppe zu drehen

Sigourney Weaver, Schauspielerin, erzählt von ihrer Erfahrung mit Grogu am Set von The Mandalorian and Grogu.
dpa, Sebastian GollnowIm Rahmen der bevorstehenden Veröffentlichung des Films „The Mandalorian and Grogu“ am 20. Mai 2026 weltweit in den Kinos fand im Ritz-Carlton Hotel in Berlin eine hochkarätig besetzte Pressekonferenz statt. Moderiert von Steven Gätjen sprachen unter anderem Regisseur Jon Favreau sowie die Hauptdarsteller Pedro Pascal und Sigourney Weaver über ihre Arbeit am neuesten Kapitel des „Star Wars“-Universums.
Ein besonderer Moment der Veranstaltung war die Frage, wie es für Sigourney Weaver war, erstmals direkt mit Grogu vor der Kamera zu stehen – der ikonischen Figur aus der Serie „The Mandalorian“, die längst unter dem Spitznamen „Baby Yoda“ weltweite Kultstatus erreicht hat.
Erste Begegnung mit Grogu: „Eine erstaunliche Kreatur“
Für Weaver war diese Erfahrung eine Premiere. Während Pedro Pascal und Jon Favreau bereits seit längerem mit der Figur vertraut sind und eine emotionale Bindung zu Grogu aufgebaut haben, betrat Weaver Neuland.
Die Schauspielerin beschrieb ihre erste Begegnung mit der Figur als überraschend intensiv. Sie sprach davon, dass man sofort die Sorgfalt und Liebe spüre, die in die gesamte Welt von „Star Wars“ einfließen – von den Geschichten bis hin zu den Charakteren.
Besonders Grogu selbst habe sie beeindruckt. Obwohl es sich um eine animatronische Puppe handelt, wirkt die Figur durch ihre detailreiche Umsetzung erstaunlich lebendig. Für Weaver war es weniger ein technisches Objekt als vielmehr ein glaubwürdiger Spielpartner am Set.
Emotionale Wirkung am Set von „The Mandalorian and Grogu“
Die Produktion setzt erneut stark auf praktische Effekte und reale Interaktion zwischen Schauspielern und Figuren. Genau das machte den Moment für Weaver so besonders: Statt vor einem digitalen Platzhalter zu spielen, konnte sie direkt auf Grogu reagieren – etwas, das ihre Performance spürbar beeinflusste.
Ihre Reaktion unterstreicht, was viele Beteiligte bereits seit Jahren betonen: Grogu funktioniert nicht nur als visuelles Element, sondern als emotionaler Anker innerhalb der Handlung.
Ein neues Kapitel im „Star Wars“-Universum
Mit „The Mandalorian and Grogu“ erweitert das Franchise seine erfolgreiche Streaming-Geschichte nun erstmals um einen Kinofilm. Die Kombination aus etablierten Figuren wie Din Djarin (Pedro Pascal), neuen Charakteren wie denen von Sigourney Weaver und der anhaltenden Popularität von Grogu verspricht ein großes Publikumserlebnis.
Die Aussagen aus der Berliner Pressekonferenz zeigen dabei vor allem eines: Selbst erfahrene Hollywood-Stars sind nicht immun gegen den Charme der kleinen Figur, die längst zu einem kulturellen Phänomen geworden ist.

