Telefon-Betrug: Tödlicher Unfall vorgetäuscht – Seniorin übergibt tausende Euro an Betrüger

Eine ältere Frau wurde Opfer eines Schockanrufs. Der Schaden beläuft sich auf eine Summe im unteren fünfstelligen Bereich. (Symbolbild)
Karl-Josef Hildenbrand/dpa- Seniorin in Memmingen wird Opfer eines Schockanrufs, übergibt fünfstelligen Betrag.
- Täter täuscht tödlichen Unfall durch Enkel vor, fordert hohe Geldsumme zur Vermeidung von Haft.
- Kriminelle geben sich als Ermittler aus, setzen Opfer emotional unter Druck.
- Polizei alarmiert, nachdem Familienmitglied Verdacht schöpft.
- Ermittlungen laufen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Mittwochnachmittag, 16. Oktober, ist eine Seniorin in Memmingen Opfer eines sogenannten Schockanrufs geworden. Als Konsequenz übergab die aufgewühlte ältere Frau einem der Täter tausende Euro Bargeld.
Tödlicher Unfall vorgetäuscht
So erzählte einer der Täter der älteren Dame, dass ein Enkelkind der Geschädigten einen tödlichen Unfall verursacht habe und eine Gefängnisstrafe nur verhindert werden könne, wenn umgehend ein hoher Geldbetrag als Kaution hinterlegt werde. Die gut organisierten kriminellen Call-Center-Banden gehen dabei immer gleich vor. Senioren und Seniorinnen werden angerufen und von den Kriminellen, die sich als Ermittler, Polizeibeamte oder Staatsanwälte ausgeben, emotional stark unter Druck gesetzt.
Laut einem Pressesprecher der Polizei, habe sich der Täter nach der Geldübergabe zu Fuß vom Übergabeort entfernt. Eine Person aus dem Familienkreis der Geschädigten zog umgehend die Polizei hinzu, nachdem sie davon erfahren hatte. Die Ermittlungen laufen.

