
Streiks im öffentlichen Dienst: Beide Seiten unter Druck – aber noch sind die Gewerkschaften im Vorteil

Die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst sind vorerst gescheitert. Ob die Schlichter eine Lösung finden, ist offen. Der Druck auf beiden Seiten ist hoch, aber noch haben die Gewerkschaften einen starken Trumpf auf ihrer Seite.

Vor dem Scheitern der Verhandlungen: Karin Welge (l-r), Präsidentin der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD), Werner Gatzer, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, und Verdi-Vorsitzender Frank Wernecke (r) sitzen am zweiten Tag der dritten Runde der Tarifverhandlungen des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen im Kongresshotel in Potsdam zu Beratungen zusammen.
Carsten Koall/dpa