Tarifkonflikt
: ÖPNV-Streik in Bayern - Einschränkungen bis Sonntagmorgen

Busse und Bahnen fallen aus, doch nicht alles steht still: Wer in Bayern unterwegs ist, muss auch am Samstag flexibel bleiben. Was die Kunden jetzt wissen müssen.
Von
dpa
München
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Für Freitag und Samstag hat die Gewerkschaft Verdi ihre Mitglieder zur Arbeitsniederlegung aufgerufen.

Peter Kneffel/dpa
  • Verdi setzt Warnstreik im bayerischen Nahverkehr am Samstag fort.
  • Betroffen: München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Ingolstadt u. a. (13 Städte).
  • Massive Einschränkungen bis Dienstende in der Nacht auf Sonntag.
  • S-Bahnen und Regionalbusse fahren; teils reduzierter Linientakt bei Betrieben.
  • Verdi fordert +670 Euro und kürzere Wochenarbeitszeit; Arbeitgeber lehnen ab.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Gewerkschaft Verdi setzt am Samstag (28.2.20026) ihren Warnstreik im Nahverkehr in Bayern fort. In 13 Städten werden wieder viele Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen stehenbleiben. Der Warnstreik hatte bereits am Freitag zu einem deutlich eingeschränkten ÖPNV-Angebot geführt.

Betroffen sind die fünf größten bayerischen Städte München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Ingolstadt; zudem Fürth, Bamberg, Passau, Landshut, Schwabach, Bayreuth, Schweinfurt und Dachau. Die Aktionen sind Teil eines bundesweiten Warnstreiks der Gewerkschaft in der aktuellen Tarifrunde.

Einschränkungen bis zum frühen Sonntagmorgen erwartet

Die Kunden müssen sich bis zum Dienstende in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf starke Einschränkungen einstellen. Kompletten Stillstand bedeutet der Streik aber nicht: Wie schon bei den vorhergehenden Aktionen sind etwa S-Bahnen und Regionalbusse nicht betroffen, da sie von anderen Unternehmen betrieben werden. Auch die bestreikten Unternehmen konnten am Freitag teilweise Linienverkehr anbieten, aber in reduziertem Umfang.

Verdi fordert für die etwa 9.000 Beschäftigten in mehr als 20 Unternehmen, für die der Tarifvertrag gilt, unter anderem eine Entgeltsteigerung um fast 670 Euro sowie eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit. Bisher kam es in den Verhandlungen zu keiner entscheidenden Annäherung. Die Arbeitgeber weisen die Forderung als nicht erfüllbar zurück.