Surfer-Spot in München verwaist: Wann kann man wieder auf der Eisbachwelle surfen?

Wann kann auf der Eisbachwelle wieder gesurft werden?
Malin Wunderlich/dpaDass auf der Eisbachwelle in München aktuell nicht gesurft werden kann, liegt an der jährlichen Reinigung des Flussbetts an der Großen Isar. Die Arbeiten sind zwar mittlerweile abgeschlossen, doch das gesamte System muss sich nun erst wieder mit Wasser füllen. Und das dauert.
Zwar wurde der Eisbach inzwischen wieder auf den üblichen Pegelstand gebracht, doch die Strömung reicht bislang nicht aus, um eine stabile Surfwelle zu bilden. Das Baureferat hat mehrfach kontrolliert: Es gibt keine Schäden an der Anlage, aber die natürliche Wasserführung ist (noch) zu gering.
Die Isar selbst führt derzeit wenig Wasser, was sich direkt auf den Eisbach auswirkt. Der Zulauf lässt sich nur begrenzt über Wehranlagen am Fabrikbach regulieren. Heißt konkret: Die Natur gibt das Tempo vor.
Wann man voraussichtlich wieder surfen kann
Einen festen Termin nennt das Baureferat bislang nicht. Die Behörde steht im engen Austausch mit der Interessengemeinschaft Surfen in München (IGSM), um den Zustand täglich zu beobachten. Sobald die Isar wieder mehr Wasser führt, kann sich auch die Surfwelle im Eisbach von selbst aufbauen.
Erfahrungsgemäß dauert das nach einer Bachauskehr einige Tage bis wenige Wochen, abhängig von Wetter und Niederschlag. Wenn der Wasserstand konstant bleibt und keine weiteren Eingriffe nötig sind, könnte die Welle also Mitte bis Ende November wieder laufen.
