Stuttgart
: Wann endet der Streik bei SSB und VVS?

Verdi bestreikt am Montag bundesweit den kommunalen Nahverkehr. Davon ist heute auch Stuttgart betroffen. Ab wann verkehren die betroffenen Linien wieder regulär?
Von
David Hahn
Stuttgart
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Winterwetter in Nordrhein-Westfalen - Schnee bei der Rheinbahn: 08.01.2026, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Eine Anzeige in einer U-Bahn-Station warnt vor Verzögerungen bei der Rheinbahn durch Schnee und Eis. Foto: Rabea Gruber/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Wie lange kommt es heute zu Ausfällen bei der VVS und SSB infolge des Warnstreiks?

Rabea Gruber/dpa

Fahrgäste in zahlreichen deutschen Städten müssen sich am Montag, dem 2. Februar 2026, auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat im Rahmen von parallel laufenden Tarifverhandlungen für den Tag in fast allen Bundesländern zu Warnstreiks bei kommunalen Verkehrsunternehmen aufgerufen. Dies gilt auch für Stuttgart. Wann endet der Streik?

VVS und SSB: Wann ist der Streik in Stuttgart vorbei?

Am Montag, dem 2. Februar 2025, müssen sich Fahrgäste in Stuttgart auf massive Ausfälle im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Der Streik soll um 3:00 Uhr morgens beginnen und von da an für 24 Stunden andauern. Das Ende ist auf Dienstag um 3:00 Uhr morgens angesetzt.

Laut der VVS sind Busse und Bahnen der SSB sowie die Seilbahn, die Zahnradbahn, der Zacke-Bus und der On-Demand-Service SSB Flex nicht im Einsatz. Die SSB-Nachtbusse von Sonntag auf Montag fahren. Die Nachtbusse von Montag auf Dienstag fahren nicht. Die Busse von Privatunternehmen, die im Auftrag der SSB auf den SSB-Linien fahren, sind weitestgehend wie gewohnt unterwegs (53, 54, 58, 59, 60, 64, 66, 71, 73, 90 und 99). Alle Buslinien der SVE in Esslingen stehen am Montag still. Ein Notfahrplan für den Schülerverkehr wird nicht eingerichtet. Die Züge der Deutschen Bahn fahren ohne Einschränkungen. S-Bahnen, Regionalzüge, Nebenbahnen, weitere Busunternehmen in der Region und der VVS-Rider sind vom Streik der Gewerkschaft ver.di nicht betroffen.

Aktueller Streik 2026: Warum wird heute gestreikt?

Zwei Gesprächsrunden zwischen den beiden Tarifparteien sind bisher ohne Ergebnis geblieben. Verdi verhandelt derzeit parallel in allen 16 Bundesländern mit den Verkehrsunternehmen. Während sich die Tarifrunde im vergangenen Jahr um mehr Geld drehte, geht es dieses Mal in den meisten Ländern um den sogenannten Manteltarifvertrag. Dieser regelt vor allem die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten.

Verdi fordert unter anderem mehr Urlaubstage für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine Mindestruhezeit zwischen den Schichten von elf Stunden sowie mehr Urlaubsgeld mit Umwandlungsmöglichkeit in freie Tage. Außerdem will die Gewerkschaft eine Erhöhung der sogenannten Wendezeit auf sechs Minuten ohne Ausnahme. Das betrifft die Zeit, die Fahrerinnen und Fahrer an einer Endhaltestelle haben, bevor sie wieder in die Gegenrichtung aufbrechen.

Mit Material der dpa