In Deutschland herrscht aktuell richtiges Aprilwetter. Das SturmtiefNasim“ bringt in den folgenden Tagen zudem stürmisches und nasses Wetter. „Nachdem der März vor allem durch Sonnenschein glänzen konnte, zeigt uns der April nun, wozu er wettertechnisch fähig ist“, sagte Meteorologe Marcel Schmid vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Doch mit welcher Stärke trifft uns der Sturm? Und wo tritt er auf`?

Sturm „Nasim“ zieht auf: Das ist die Vorhersage des DWD

Sturmtief „Nasim“ sorgt nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in der zweiten Wochenhälfte für eine stürmische Zeit in Teilen Deutschlands. „Nasim“ wird am Donnerstag, 07.04.2022, ins Land ziehen. Kurzzeitig seien Windgeschwindigkeiten von 100 Stundenkilometern möglich, sagte Felix Dietzsch vom DWD in Offenbach. Zudem werden zum Teil kräftiger Regen und einzelne Gewitter erwartet.

Sturm „Nasim“ am Donnerstag: Teils Orkan-Böen erwartet

Am Donnerstag wird es laut den Prognosen von Nordwesten her verbreitet stürmisch mit Böen zwischen 60 und 75 Stundenkilometer. Südlich einer Linie Rheinland-Harz-Westerzgebirge und etwa bis ins nördliche Alpenvorland sowie an der Nordseeküste drohen bis in tiefe Lagen Sturmböen und teils schwere Sturmböen bis 95 Stundenkilometer. Auf den Bergen werden orkanartige Böen und auch Orkanböen erwartet. Dazu gibt es von Westen und Nordwesten kräftige, schauerartige Regenfälle mit einzelnen Gewittern sowie gebietsweise Dauerregen. Die Höchstwerte erreichen 9 bis 17 Grad.
Wetter.de zitiert Meteorologe Patrick Panke wie folgt: „Donnerstag wird es windig bis stürmisch. Stellenweise sind auch im Flachland Böen über Tempo 100 km/h dabei. Über der Südhälfte gibt es abends auf den Bergen auch vereinzelt Orkanböen“.

Sturm am Freitag: Im Süden droht laut DWD starker Regen

Am Freitag drohen in der Südhälfte länger anhaltende und teilweise sehr kräftige Regenfälle. Im Südwesten kann es dabei zu Dauerregen mit 20 bis 30 Liter pro Quadratmeter kommen. Im Schwarzwald sind laut DWD bis Samstagmorgen aufsummiert ab Donnerstagfrüh durchaus auch unwetterartige Mengen von 40 bis 70 Liter pro Quadratmeter möglich. Zum Norden hin zeigt ich der Himmel wechselnd wolkig mit vereinzelten Regen- oder Schneeregenschauer. Die Höchstwerte liegen bei 7 bis 15 Grad, in den Mittelgebirgen bleibt es kühler. Im Süden und an der Ostsee wird lebhafter Südwest- bis Westwind mit stürmischen Böen und Sturmböen erwartet. In den Bergen kann es teilweise zu schwerem Sturm, exponiert auch zu orkanartige Böen kommen.
Am Samstag stehe dann klassisches Aprilwetter auf dem Programm, bevor zum Sonntag zumindest in der Südwesthälfte eine Wetterberuhigung einkehre, sagt Meteorologe Schmid.