Streik im ÖPNV Schleswig-Holstein: Wann und wo wird im Nahverkehr aktuell gestreikt?

Auch in Schleswig-Holstein hat Verdi zum Warnstreik in Verkehrsbetrieben aufgerufen.
Christophe Gateau/dpa- Verdi ruft zum Warnstreik im Nahverkehr in Schleswig-Holstein auf, betroffen sind mehrere Städte.
- Streik am 7.11. betrifft VKP-Busfahrten, einschließlich Schülerbeförderung.
- Tarifkonflikt um Löhne für 5.500 Beschäftigte in sechs Bundesländern.
- Verdi fordert 350 Euro mehr Lohn, AGVDE bietet 3% ab April 2025 und 600 Euro Inflationsausgleich.
- Nächste Verhandlungsrunde am 11.11.2024.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Gewerkschaft Verdi hat im Tarifkonflikt um den Eisenbahntarifvertrag (ETV) in dieser Woche zum Warnstreik im Nahverkehr aufgerufen. Betroffen davon ist auch der ÖPNV in Schleswig-Holstein.
Warnstreik im Nahverkehr in Schleswig-Holstein - Wann und wo wird gestreikt?
In Schleswig-Holstein legen laut Verdi am Donnerstag (7.11.) die Beschäftigten der VKP (Betriebshöfe Schönberg, Plön, Preetz, Lütjenburg, Kiel und Bornhöved) die Arbeit nieder. Der Warnstreik beginnt mit Betriebsbeginn am Donnerstag und endet mit der letzten Spätschicht. Wie die Verkehrsbetriebe Kreis Plön GmbH mitteilt, ist an diesem Tag im VKP-Gesamtnetz mit dem Ausfall aller VKP-Busfahrten, einschließlich der Schülerbeförderungen, zu rechnen.
Worum geht es in dem Tarifkonflikt?
In der aktuellen Entgeltrunde werden die Löhne und Gehälter für rund 5.500 Beschäftigte in sechs Bundesländern (Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz) verhandelt. Zu den betroffenen Unternehmen gehören Omnibusbetriebe, Schienennahverkehr, aber auch Güterbahnen. Die Gewerkschaft Verdi fordert in der laufenden Tarifverhandlung eine Erhöhung der Tabellenlöhne um 350 Euro bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Der Arbeitgeberverband (AGVDE) hat vor der ersten Verhandlungsrunde eine Lohnerhöhung von 3 Prozent ab dem 1. April 2025 angeboten und war in der ersten Verhandlungsrunde am 7. Oktober nicht bereit, dieses Angebot zu verbessern. Von 1.300 Euro Inflationsausgleichprämie, die im Tarifbereich noch steuerfrei gezahlt werden kann, wurden 600 Euro angeboten.
Die Verdi-Tarifkommission hatte daraufhin entschieden, bis zum zweiten Verhandlungstermin am 11. November 2024, erste Warnstreiks in einzelnen Unternehmen durchzuführen.
