Streik am Freitag: Massive Ausfälle im ÖPNV in Rheinland-Pfalz

Verdi hat für Rheinland-Pflaz Warnstreiks im ÖPNV angekündigt.
Thomas Frey- Verdi ruft in Rheinland-Pfalz für den 21. Februar zu Warnstreiks im ÖPNV auf.
- Massive Ausfälle im Nahverkehr erwartet; Fahrgäste sollten alternative Verbindungen nutzen.
- Hintergrund: Verdi fordert höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.
- Bundesweit betroffen: Auch NRW, Bremen, Hessen, Niedersachsen und Baden-Württemberg.
- Nächste Tarifverhandlungen am 14./15. März in Potsdam.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Fahrgäste in Rheinland-Pfalz müssen kurzfristig mit massiven Beeinträchtigungen im öffentlichen Nahverkehr rechnen. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten kommunaler Verkehrsunternehmen im Land zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.
Rheinland-Pfalz: Verdi kündigt Warnstreik im ÖPNV an
Der Streik betrifft zahlreiche Städte und Landkreise, genaue Details stehen jedoch noch aus. Zusätzlich sind in einigen Orten betriebsnahe Versammlungen und kleinere Demonstrationszüge vorgesehen. Auch in Nordrhein-Westfalen, Bremen, Hessen, Niedersachsen und Baden-Württemberg sind Warnstreiks angekündigt.
Wann findet der Streik statt und wie lange dauert er?
Der Warnstreik im Nahverkehr in Rheinland-Pfalz und mehreren weiteren Bundesländern ist für Freitag, den 21. Februar, geplant. In den betroffenen Betrieben werden Busse und Bahnen voraussichtlich den gesamten Tag über stillstehen. Fahrgäste sollten sich frühzeitig nach alternativen Verbindungen umsehen. Regional- und S-Bahnen der Deutschen Bahn sind nicht betroffen, könnten jedoch aufgrund des höheren Fahrgastaufkommens stärker ausgelastet sein als üblich.
Nahverkehr betroffen: Warum wird gestreikt?
Hintergrund ist die ergebnislose zweite Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen. Verdi fordert höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. „Es gibt viel zu wenig Personal, die Arbeitsverdichtung nimmt ständig zu“, sagte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle.
Die Tarifverhandlungen für die mehr als 2,5 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst wurden nach der zweiten Verhandlungsrunde am 17./18. Februar 2025 ergebnislos vertagt. Die Arbeitgeber hätten nach Angaben von Verdi bislang kein Angebot zu Lohnerhöhungen, besseren Arbeitsbedingungen oder Entlastungen vorgelegt. „Die Arbeitgeber mauern komplett. Eine Verständigung ist derzeit nicht in Sicht“, kritisierte Verdi-Chef Frank Werneke. In einer Zeit, in der viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst überlastet seien, sei das ein „fatales Signal“.
Die Gewerkschaft fordert acht Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 350 Euro monatlich mehr, höhere Zuschläge für besonders belastende Tätigkeiten sowie eine Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikantenvergütungen um 200 Euro. Zudem verlangt Verdi drei zusätzliche freie Tage und mehr Flexibilität durch ein sogenanntes „Meine-Zeit-Konto“. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 14./15. März in Potsdam angesetzt.
