Streik in Düsseldorf: Wann endet der Warnstreik bei der Rheinbahn?

Verdi bestreikt erneut den Nahverkehr in Düsseldorf. Bis wann kommt es noch zu Ausfällen?
Rolf Vennenbernd/dpaVerdi hat zu einem Warnstreik im ÖPNV in Düsseldorf aufgerufen. Ab wann verkehrt der Nahverkehr wieder regulär?
Düsseldorf: Wann ist der Warnstreik bei der Rheinbahn vorbei?
Am Freitag und Samstag (27. und 28. Februar 2026) kommt es aufgrund eines von Verdi ausgerufenen zweitägigen Warnstreiks im Rahmen der Tarifverhandlungen zu massiven Einschränkungen im Düsseldorfer Nahverkehr. Der Streik beginnt Freitag um 3 Uhr und endet nach 48 Stunden.
Es fahren laut der Rheinbahn die U-Bahnen, Straßenbahnen und Buslinien stark eingeschränkt bis überhaupt nicht. Welche Bus- und Bahnlinien genau ausfallen, und welche weiterhin angeboten werden, listet die Rheinbahn hier auf ihrer Webseite auf.
Welche weiteren Alternativen gibt es?
Die Deutsche Bahn streikt diese Woche nicht. Fahrgäste können prüfen, ob Teile der Strecken mit Regionalzügen zurückgelegt werden können. S-Bahnen sind ebenfalls nicht betroffen. Wer nicht aufs Fahrrad umsteigen kann oder möchte, kann auf Taxis oder Fahrdienste zurückgreifen, die neben Autos auch E-Roller und Leihfahrräder anbieten. Zudem können Carsharing-Dienste und Fahrgemeinschaften als weitere Optionen zur Verfügung stehen. Auch der On-Demand-Service flexy bleibt in Düsseldorf laut der Rheinbahn während eines Streiks verfügbar.
Warum wird in Düsseldorf erneut gestreikt?
In den Tarifverhandlungen, die in allen 16 Bundesländern meist mit den kommunalen Arbeitgeberverbänden geführt werden, fordert Verdi insbesondere deutlich bessere Arbeitsbedingungen - etwa durch kürzere Wochenarbeitszeit und Schichtzeiten, längere Ruhezeiten, aber auch durch höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt.
Nach Ansicht von Verdi kamen die Gespräche zuletzt kaum voran. Auch die Arbeitgeber beklagten zuletzt fehlenden Fortschritt bei den Verhandlungen. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), das größte ÖPNV-Unternehmen in Deutschland, kritisierte beispielsweise, dass Verdi bisher nicht klargemacht habe, welche Forderungen die Gewerkschaft am wichtigsten findet.
Mit Material der dpa
