Streik in Dortmund: Welche Linien betroffen sind – und welche am Freitag trotzdem fahren

Verdi bestreikt die DSW21 am Freitag (21. Februar 2025) in Dortmund. Welche Linien fahren trotzdem?
Jens Büttner/dpa- Streik in Dortmund am 21. Februar 2025; DSW21-Busse und Bahnen stehen still.
- Pendler müssen Alternativen wie Fahrdienste, E-Roller oder Carsharing nutzen.
- Streikgrund: Keine Einigung in Tarifrunde, Verdi fordert Lohnerhöhung.
- S-Bahn, H-Bahn und Flughafen-Sonderlinien nicht betroffen.
- Streikzeit: 3:30 Uhr bis 01:30 Uhr am Folgetag.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Pendler und Fahrgäste müssen sich am kommenden Freitag auf massive Einschränkungen im Nahverkehr einstellen. Bei den DSW21 und ihren Partnerunternehmen bleiben U-Bahnen und Straßenbahnen komplett stehen, während nur vereinzelt Busse fahren. Wer zur Arbeit oder Schule muss, sollte frühzeitig nach Alternativen suchen.
Dortmund: Streik bei den DSW21 am Freitag
Auch die zweite Tarifrunde im öffentlichen Dienst bleibt ohne Einigung. Deshalb ruft Verdi am Freitag, dem 21. Februar 2025, erneut zum Warnstreik auf. Von Betriebsbeginn um ca. 3:30 Uhr bis Betriebsende um ca. 01:30 Uhr am Folgetag fahren weder Busse noch Bahnen der DSW21.
Welche Verbindungen sind betroffen?
Ab Freitag steht der gesamte ÖPNV in Dortmund still: Sämtliche Stadtbahn- und Buslinien von den DSW21 fahren nicht. Auch die Nachtexpress-Linie, die um 00:15 Uhr oder 00:45 Uhr von der Reinoldikirche starten, sowie die Busverbindungen nach Castrop-Rauxel (480, 481, 482, NE 11) und Schwerte (430, 435, NE25) sind betroffen. Zudem entfallen alle Fahrten auf der gemeinsamen, mit der Vestischen betriebenen Linie X13 (Dortmund-Waltrop-Datteln)
Bus, S-Bahn & Co. : Diese Linien fahren trotzdem
Nicht vom Streik betroffen sind die S-Bahn, H-Bahn, sowie die Flughafen-Sonderlinien Airport-Express, AirportShuttle und 490, die unabhängig von dem DSW21-Netz verkehren.
Welche Alternativen gibt es?
Neben den nicht vom Streik betroffenen Bahnen gibt es verschiedene Möglichkeiten, trotzdem ans Ziel zu kommen. Fahrdienstanbieter wie Volt, Uber & Co. bieten eine Alternative, ebenso wie E-Roller und Leihfahrräder. Auch Fahrgemeinschaften oder ein Carsharing-Dienst können eine praktische Lösung sein.
Warum wird gestreikt?
Die Gewerkschaft Verdi ruft zu einem Streik auf, da in der zweiten Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes keine Angebote gemacht wurden. Die Situation im öffentlichen Nahverkehr sei besonders angespannt, da es zu wenig Personal gibt und die Arbeitsbelastung steigt, was zu hohen Ausfällen führt. Verdi fordert eine deutliche Lohnsteigerung und Entlastung, während die Arbeitgeberseite auf hohe Kosten verweist, die durch die Forderungen entstehen würden.