Streik im Nahverkehr
: Busse und Bahnen bleiben stehen – mehrere Bundesländer von Streik betroffen

Die Woche ist geprägt von erneuten Warnstreiks im Nahverkehr. Am Donnerstag beginnen Ausstände in gleich mehreren Bundesländern. In einigen anderen wiederum gibt es bereits eine Einigung.
Von
dpa
Berlin
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Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr in Bayern

In München wird bereits seit Mittwoch gestreikt.

Felix Hörhager/dpa
  • Warnstreiks legen am Donnerstag Nahverkehr in mehreren Ländern lahm.
  • Betroffen: Hamburg, NRW, Sachsen-Anhalt; in München seit Mittwoch Streik.
  • In NRW bereits zweiter Ausstand diese Woche; in Sachsen-Anhalt bis Sonntag.
  • Im Saarland Entscheidung nach Verhandlungsrunde am Donnerstag.
  • Einigungen: Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein; Kompromiss in Hessen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In mehreren Bundesländern kommt es aufgrund von Warnstreiks an diesem Donnerstag erneut zu Einschränkungen im Nahverkehr. Betroffen sind vor allem Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. Auch in Bayerns Landeshauptstadt München bleiben Busse und Bahnen in den Depots. Dort wird bereits seit Mittwoch gestreikt.

In NRW ist es bereits der zweite Nahverkehrs-Ausstand in dieser Woche. In Sachsen-Anhalt wiederum dauert der Arbeitskampf vielerorts bis einschließlich Sonntag. Im Saarland entscheidet sich erst nach der Verhandlungsrunde am Donnerstag, ob gestreikt wird.

In zwei Bundesländern gibt es bereits Einigungen

Es ist der dritte großflächig koordinierte Arbeitskampf in den laufenden Tarifverhandlungen im Nahverkehr, die Verdi parallel in allen Bundesländern führt. In Baden-Württemberg sowie in Schleswig-Holstein gibt es bereits Einigungen. Auch in Hessen wurde ein Kompromiss erzielt - die Gewerkschaftsmitglieder werden dort nun befragt, ob ihnen das Ergebnis ausreicht.