Streik bei der MVG
: Wird auch morgen am Mittwoch gestreikt?

In München legt am Dienstag ein weiterer Warnstreik den ÖPNV in großen Teilen lahm. Wie geht es morgen weiter?
Von
Lukas Böhl
München
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Ganztägige Warnstreiks im Nahverkehr- München: 14.04.2026, Bayern, München: Eine digitale Hinweistafel der MVG weist auf den Warnstreiks am Dienstag im Nahverkehr hin. Foto: Peter Kneffel/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Am Mittwoch wird nicht gestreikt.

Peter Kneffel/dpa

Der Streik im Münchner Nahverkehr wirkt sich heute auf den Bus-, U-Bahn und Tram-Verkehr aus. Obwohl einige Linien am Dienstag unterwegs sind, fallen große Teile des Nahverkehrs aus. Viele Pendler stellen sich daher die Frage, wie es morgen weitergeht.

Wird am Mittwoch gestreikt?

Bis 3:30 Uhr am Mittwoch dauern die Arbeitsniederlegungen an. Das heißt, wer morgen früh unterwegs ist, wird die Auswirkungen noch spüren. Mit dem neuen Schichtbeginn um 3:30 Uhr sollte der Nahverkehr aber wieder nach Plan rollen. Bus, Tram und U-Bahn verkehren dann wieder normal. Die S-Bahn und Regionalzüge waren vom Streik ohnehin nicht betroffen.

Wie geht es weiter mit den Streiks?

Morgen am Mittwoch findet die nächste Runde in Tarifstreit zwischen Verdi und dem Kommunalen Arbeitgeber Verband Bayern (KAV) statt. Bislang sind die Fronten verhärtet. Es bleibt daher abzuwarten, was der morgige Tag bringt. Sollte es wieder zu keiner Einigung kommen, könnten weitere Streiks in Münchner Nahverkehr folgen.

So ist der aktuelle Verhandlungsstand

Im Tarifstreit in Bayern bleiben beide Seiten kurz vor der fünften Verhandlungsrunde am 15. April 2026 weit auseinander. Ver.di betont, man sei den Arbeitgebern bereits entgegengekommen und fordere nun 550 Euro mehr Lohn in zwei Schritten bei 24 Monaten Laufzeit sowie Entlastungen bei Arbeitszeit, Ruhezeiten und Schichtlängen. Die Gewerkschaft begründet das mit Gesundheitsschutz und Sicherheit im Fahrdienst und ruft deshalb für den 14. April zum Streik auf. Die Arbeitgeber halten die Forderungen dagegen weiter für finanziell nicht tragbar. Sie verweisen auf ein aus ihrer Sicht deutlich verbessertes Angebot mit Lohnplus und besseren Arbeitsbedingungen, kritisieren die Streiks als Belastung für Fahrgäste und Kommunen und werfen Verdi vor, auch eine Schlichtung abzulehnen.