Streik bei der MVG: Was fährt heute und was nicht?

Am Dienstag wird wieder gestreikt.
Sven Hoppe/dpaHeute wird in Bayern wieder der Nahverkehr bestreikt. Auch in München kommt es zu Ausfällen. Seit Schichtbeginn in der Früh stehen etliche Verkehrsmittel still. Was fährt und was nicht, haben wir nachfolgend aufgelistet.
Was fährt trotz Streik?
Nicht vom Streik betroffen sind die S-Bahnen und die Regionalzüge in München. Sie verkehren nach Plan, da die Deutsche Bahn nicht bestreikt wird. Auch die MVV-Regionalbusse fahren am Dienstag wie gewohnt.
Der Busverkehr innerhalb der Stadt soll nach Angaben der MVG zu etwa 50 % stattfinden. Viele Buslinien werden von privaten Unternehmen bedient, die nicht vom Warnstreik betroffen sind. Es könne hier jedoch je nach Auslastung zu größeren Unregelmäßigkeiten kommen.
Die Tram verkehrt am 14. April nur dort, wo es die Personalverfügbarkeit zulässt, teilt die MVG mit. Die Linie 20 werde als Erstes in Betrieb genommen. Dasselbe gilt für die U-Bahn. Auch dort muss in der Früh geprüft werden, wie viele Fahrer den Dienst antreten. Die Linie 6 werde als Erstes in Betrieb genommen, sofern dies möglich ist.
Wo können sich Fahrgäste informieren?
Die MVG wird einen Notfallplan für den Dienstag erstellen. Welche Verkehrsmittel tatsächlich im Betrieb sind und welche nicht, erfährt man unter „Aktuelle Störungen“ auf mvg.de oder unter „Störungen“ in der App MVGO. Fahrgäste sollten ihre Verbindungen regelmäßig überprüfen und gegebenenfalls alternative Verkehrsmittel in Betracht ziehen. Die Fahrpläne können sich im Laufe des Tages ändern.
Wie lange wird gestreikt?
Der Streik dauert bis Mittwoch, den 15. April, um 3:30 Uhr. Der Morgenverkehr am Mittwoch sollte daher nicht mehr vom Streik betroffen sein. Ob es danach noch weitere Streiks geben wird, hängt vom Verlauf der weiteren Verhandlungen ab. Die nächste Runde ist für diesen Mittwoch angesetzt.
