Gutes Katzenfutter enthält alles, was Katzen brauchen: Hochwertiges, gut verdauliches Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe und Fettsäuren. Besonders wichtig für Halter von Stubentigern ist, das Futter in einem gesunden Mischverhältnis zuzubereiten. Stiftung Warentest hat in ihrer am 29. April 2020 erschienenen Ausgabe Nassfutter für Katzen getestet. Das Ergebnis: Viele Sorten weisen teils schwere Mängel in der Nährstoffmischung auf. Sechs Produkte wurden mit „Mangelhaft“ bewertet.

Stiftung Warentest: Nassfutter für Katzen häufig schlecht gemischt

Hauptgrund für schlechte Noten war ein zu hoher Gehalt an Phosphor, Natrium oder Kalzium, beziehungsweise ein ungünstiges Verhältnis der Stoffe. Phosphor kann beispielsweise ein Risiko für die Niere der Katze darstellen. Die Experten weisen darauf hin, dass bis zu 35 Prozent der älteren Katzen eine chronische Nierenerkrankung entwickeln. Sieben Futtermittel enthielten außerdem zu wenig Jod, was zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen kann.

Katzenfutter Test 2020: Billige Produkte schneiden besser ab

Dass günstig nicht automatisch schlecht sein muss, zeigte sich beim Katzenfutter-Test jedoch ebenfalls: Preisgünstige Produkte liegen weit vorne in der Platzierung. Mit „Sehr gut“ hat Stiftung Warentest etwa die Eigenmarken von Kaufland, Edeka, Lidl, Rewe und Rossmann bewertet. „Kitekat“ erhielt als einziges Markenfutter die Bestnote.
Erstaunlich: Bio-Futter überzeugte zuletzt in den Tests nicht. Erstmals erlangte nun ein Bio-Futter die Gesamtnote „Gut“: „Dein Bestes Bio reich an Huhn mit Pute, Karotte und Rapsöl“ von dm.