Sternenhimmel über Bayern
: Besondere Planetenparade heute – wie man sie erkennt

Der Sternenhimmel in Bayern bietet heute eine ganz besondere Planetenkonstellation – eine Planetenparade. Wie man sie genau erkennen kann.
Von
Doreen Matschuk
München
Jetzt in der App anhören
Wolken am Nachthimmel verschleiern ein wenig die Sicht auf das Sternbild Nördliche Krone. Die Striche sind Objekte wie Satelliten, die bei der Langzeitbelichtung als Leuchtspuren abgebildet werden. Das Sternbild Nördliche Krone ist relativ leicht zu erkennen. Sieben Sterne bilden einen enggezogenen Bogen oder Halbkreis, der an eine Krone oder ein Diadem erinnert. In ihm finden sich zwei eruptiv variable Sterne, nämlich R CrB und T CrB. Man vermutet, dass T Coronae Borealis (T CrB) noch in diesem Jahr einen Helligkeitsausbruch erleidet, der mit bloßen Augen zu sehen sein wird. Sicher ist das aber nicht. +++ dpa-Bildfunk +++

Der Sternenhimmel in Bayern zeigt heute eine ganz besondere Planetenkonstellation – eine Planetenparade – erwartet uns im März. Wann und wo man sie sehen kann. (Symbolbild)

Patrick Pleul/dpa
  • Besondere Planetenparade über Bayern im März 2025.
  • Alle sieben Planeten des Sonnensystems sichtbar.
  • Mars, Venus, Jupiter, Saturn, Merkur, Neptun und Uranus in einer Linie.
  • Sichtbar ab 2. März, beste Beobachtung nach Sonnenuntergang.
  • Wetterabhängig, klare Nächte erforderlich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Sternenhimmel in Bayern startet im März 2025 mit einer besonderen Planetenkonstellation – einer Planetenparade. Welche Planeten am Nachthimmel zu sehen sein werden und wann und wo man sie am besten beobachten kann, erfahren Sie hier.

Nachdem bereits der Januar sowie Februar voll von Himmelsspektakeln waren, folgt nun der März mit noch tolleren Phänomenen. Neben Mond- und Sonnenfinsternis, gibt es zu Beginn direkt eine seltene Planetenkonstellation, die es so nicht so schnell wieder geben wird.

Planeten-Parade: sieben Planeten gleichzeitig sichtbar

Alle Planeten des Sonnensystems stehen dann mit einem Mal am Abendhimmel. Was für ein Ereignis! Insgesamt kreisen acht Planeten um unsere Sonne. Auf einem leben wir und die anderen sieben können wir oft nachts beobachten. Dass jetzt alle sieben auf einmal am Himmel stehen, ist sehr selten.

Alle Planeten befinden sich auf derselben Seite der Sonne

Der Grund dafür ist, dass sich momentan alle Planeten, von der Erde aus gesehen, auf derselben Seite der Sonne befinden. Die Planeten so näher an der Erde und reflektieren auch mehr Licht der Sonne. Da die Planeten zu uns in Opposition stehen, funktioniert das nochmal besser. Sie befinden sich somit in einer direkten Linie: Sonne, Erde, Planet.

Planetenparty am Nachthimmel in Bayern

Je nachdem, wo man sich auf der Welt befindet, kann man diese Planetenparade bereits ab dem 22. Februar, z. B. in Japan, beobachten. In Brasilen, São Paulo, ist die Konstellation erst ab dem 4. März komplett in Reihe.

In Deutschland und somit auch in Bayern wird man laut starwalk.space in den Nächten rund um den 2. März die Party am besten beobachten können, sofern das Wetter mitspielt und einen klaren Nachthimmel bietet. Kurz nach Sonnenuntergang stehen Saturn, Merkur, Neptun, Venus, Uranus, Jupiter und Mars in einer Reihe am Himmel.

So erkennt man die Planeten-Reihe am Himmelszelt

Sobald die Sonne untergeht, sind am westlichen Horizont Merkur und Saturn dicht beieinander zu sehen. Über ihnen strahlt die Venus, das hellste Himmelsobjekt nach dem Mond. Zwischen Venus und dem Horizont befindet sich Neptun, der allerdings ohne Teleskop kaum sichtbar ist. Ein Stück weiter südlich befindet sich Uranus, für den man ebenfalls ein Teleskop benötigt.

Direkt im Süden thront Jupiter, der größte Planet unseres Sonnensystems. Dieser ist problemlos mit bloßem Auge zu erkennen. Und zu guter Letzt kann man im Südosten ein rötlich schimmerndes Objekt entdecken – das ist der Mars.

Mit einer Planetarium bzw. Sternen-App auf dem Smartphone lassen sich die Positionen der Planeten am besten bestimmen.