Stau-Alarm zu Pfingsten
: Liste zeigt, welche Autobahnen betroffen sind

Reisende müssen zum Pfingstwochenende mit vollen Straßen rechnen. Eine Liste nennt die kritischsten Tage, Strecken mit Staugefahr und die beste Reisezeit.
Von
Nicole Züge
Ulm/Berlin
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Verkehr auf NRW-Autobahn: ARCHIV - 28.03.2024, Nordrhein-Westfalen, Köln: Pkw und Lkw stehen auf dem Kölner Ring im Verkehr vor den Osterfeiertagen im Stau.  (zu dpa: «Deutlich mehr Baustellen und Staus auf NRW-Autobahnen») Foto: Oliver Berg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Pfingsten 2025: Eine Stauprognose des ADAC zeigt, wo die Autobahnen voll werden und welche Zeiten und Tage sich am besten für die Reise eignen. (Symbolbild)

Oliver Berg/dpa

Am Pfingstwochenende, das 2025 auf den 8. und 9. Juni fällt, ist auf Deutschlands Straßen mit erheblichem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Der ADAC warnt vor Staus – vor allem auf beliebten Reiserouten und zu bestimmten Tageszeiten. Denn nicht nur Ausflügler sind unterwegs: In mehreren Bundesländern beginnen oder enden zu Pfingsten auch die Ferien.

Stauprognose zu Pfingsten 2025: Wann wird es eng?

Schon ab Freitagnachmittag, dem 6. Juni, erwartet der ADAC dichten Reiseverkehr. Auch am Samstagvormittag und Montagnachmittag ist mit Staus zu rechnen. Eine Besonderheit 2025: Der Dienstag nach Pfingsten (10. Juni) gilt ebenfalls als stauträchtig – unter anderem, weil in Bundesländern wie Berlin, Brandenburg, Bremen, Niedersachsen und NRW noch schulfreier Tag ist. In Mecklenburg-Vorpommern enden an diesem Tag die Pfingstferien. Gleichzeitig starten in Bayern und Baden-Württemberg die Ferien, was für zusätzliches Verkehrsaufkommen sorgt.

Stau vermeiden: die besten Reisetipps an Pfingsten

Wer kann, sollte bereits am Donnerstagvormittag (5. Juni) oder sehr früh am Samstag (7. Juni) aufbrechen. Für die Rückreise empfiehlt der ADAC den Pfingstmontag – sofern möglich – statt des Dienstags. Zwar kann es auch am Montag zu Verzögerungen kommen, doch der Verkehr dürfte insgesamt etwas flüssiger laufen. Auch für Kurzstrecken gilt: Staugefahr besteht fast überall. Urlauber und Ausflügler sollten daher zusätzliche Fahrzeit einplanen.

Diese Strecken sind laut ADAC besonders staugefährdet

Autobahnen mit hohem Staupotenzial sind laut der Prognose:

  • A1 (Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg)
  • A3 (Oberhausen – Frankfurt – Nürnberg – Passau)
  • A5 (Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel)
  • A7 (Flensburg – Hamburg – Hannover – Würzburg – Füssen)
  • A8 (Luxemburg – Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg)
  • A9 (Berlin – Nürnberg – München)
  • A99 (Umfahrung München)

Zusätzlich betroffen sind wie immer die Zufahrtsstraßen zu Nord- und Ostsee, in die Alpen sowie rund um Ballungszentren wie Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München.

Auf dem Weg Richtung Italien müssen Reisende in diesem Jahr am Brenner mit Verzögerungen rechnen: An der Luegbrücke finden umfangreiche Sanierungsarbeiten statt, auch an der Sillbrücke wird bis in den Juni hinein saniert. Teilweise steht nur eine Spur pro Fahrtrichtung zur Verfügung. Vor Fahrtantritt lohnt sich ein Blick in den dafür eingerichteten Fahrplan auf der Website der ASFINAG, um die aktuelle Verkehrslage zu überprüfen.

Urlaubsländer und Grenzübergänge: Verzögerungen möglich

Viele zieht es über Pfingsten ins Ausland – etwa nach Österreich, Italien oder in die Schweiz. An den Grenzen ist daher mit Wartezeiten zu rechnen, etwa durch intensive Kontrollen oder hohe Frequenz.