Spritpreise in Österreich aktuell: Was kosten Benzin und Diesel?

Was kosten aktuell Benzin und Diesel in Österreich? Hier gibt es die Preis-Infos.
Lennart Preiss/dpaDer Krieg im Nahen Osten mit all seinen Auswirkungen lässt in Deutschland die Preise für Benzin und Diesel in die Höhe schnellen. Wer in Grenznähe wohnt, schaut sich aktuell auch die Spritpreise in den Nachbarländern an. Lohnt sich etwa eine Tankfahrt nach Österreich? Hier gibt es die aktuellen Preise:
Spritpreise in Österreich: So viel kosten Benzin und Diesel aktuell
Je nachdem, wie weit man von der deutsch-österreichischen Grenze entfernt wohnt, lohnt sich ein Tankstopp im Nachbarland auf jeden Fall. Der ADAC gibt die aktuellen Preise für Benzin und Diesel in Österreich wie folgt an:
- Diesel: 1,56 Euro pro Liter
- Benzin (Bleifrei Super): 1,51 Euro pro Liter
Der ADAC teilt allerdings mit, dass der angegebene Preis ein wöchentlicher Mittelwert ist, der von der Europäischen Kommission erhoben und bereitgestellt wird. Wer es genauer haben möchte, findet im Internet diverse Anbieter, die sogar die Preise aktueller Tankstellen anzeigen. Diese unterliegen aber - wie in Deutschland - teils erheblichen Schwankungen. So lässt sich etwa auf www.spritpreisrechner.at eine Karte aufrufen, die Tankstellen mit ihren Benzinpreisen anzeigt. Stichproben der Redaktion haben ergeben, dass die aktuellen Spritpreise in Österreich bei etwa 1,90 Euro pro Liter Diesel und bei rund 1,70 Euro pro Liter Super95 liegen.
Wie hoch sind die Spritpreise aktuell in Deutschland?
Die Spritpreise an deutschen Tankstellen sind im Wochenvergleich massiv gestiegen. Vor allem Diesel-Fahrer mussten deutlich mehr zahlen - ein Liter Diesel kostete am Dienstag im bundesweiten Mittel 2,188 Euro und damit 27,1 Cent mehr als in der Vorwoche, wie der Automobilclub ADAC am Mittwoch mitteilte. Super E10 kostete demnach 2,045 Euro und damit 14,8 Cent mehr als in der Vorwoche. Zuletzt hatte der Preis beider Kraftstoffsorten laut ADAC am 7. September 2022 gleichzeitig über der Marke von zwei Euro gelegen. Der Automobilclub forderte die Bundesregierung auf, eine vorübergehende Absenkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe zu prüfen - dies hatte die Ampel-Regierung in der Energiekrise nach Beginn des Ukraine-Kriegs getan, der sogenannte Tankrabatt galt 2022 für drei Monate.
