Spritpreise in Frankreich aktuell
: So viel kostet das Tanken im Nachbarland

In Deutschland steigen die Spritpreise aktuell immer weiter. Lohnt sich derzeit ein Tankstopp in Frankreich? Was kosten Benzin und Diesel im Nachbarland?
Von
Daniel Steiger
Paris
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Iran-Krieg - Spritpreise in Frankreich: 09.03.2026, Frankreich, Paris: Ein Auto fährt in eine Tankstelle, während die Benzinpreise in Paris angezeigt werden. Foto: Michel Euler/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Was kosten aktuell Benzin und Diesel in Frankreich? Hier gibt es die Preis-Infos.

Michel Euler/AP/dpa

Der Krieg im Iran mit all seinen Auswirkungen lässt in Deutschland die Preise für Benzin und Diesel in die Höhe schnellen. Wer in Grenznähe wohnt, schaut sich aktuell auch die Spritpreise in den Nachbarländern an. Lohnt sich etwa eine Tankfahrt nach Frankreich? Hier gibt es die aktuellen Preise:

So viel kosten Benzin und Diesel aktuell in Frankreich

Je nachdem, wie weit man von der französischen Grenze entfernt wohnt, lohnt sich ein Tankstopp im Nachbarland auf jeden Fall. Der ADAC gibt die aktuellen Preise für Benzin und Diesel in Frankreich wie folgt an:

  • Diesel: 1,70 Euro pro Liter
  • Benzin (Bleifrei Super): 1,76 Euro pro Liter

Der ADAC teilt zudem mit, dass der angegebene Preis ein wöchentlicher Mittelwert ist, der von der Europäischen Kommission erhoben und bereitgestellt wird. Wer es noch genauer haben möchte, findet im Internet diverse Anbieter, die sogar die Preise aktueller Tankstellen anzeigen. Diese unterliegen aber - wie in Deutschland - teils erheblichen Schwankungen. So lässt sich etwa auf https://plein-moins-cher.fr/ eine Karte aufrufen, die Tankstellen mit ihren Benzinpreisen anzeigt und sogar die günstigste Zapfstelle in jeder Region hervorhebt. Die Preise sind aber teilweise mehr als 24 Stunden alt.

Wie hoch sind die Spritpreise aktuell in Deutschland?

Der Anstieg der Spritpreise in Deutschland hat sich zuletzt verlangsamt. Zwar verteuerten sich Benzin und Diesel über das Wochenende weiter, die Preiszuwächse waren zuletzt aber nicht mehr so stark wie in der vergangenen Woche, wie Zahlen des ADAC zeigen. So war ein Liter Diesel im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Sonntags nur 0,7 Cent teurer als am Samstag. Superbenzin der Sorte E10 verteuerte sich sogar nur um 0,4 Cent.

Mit 2,117 Euro pro Liter war Diesel allerdings am Sonntag 37,1 Cent teurer als am Tag vor Kriegsbeginn. Bei E10 waren es 1,984 Euro pro Liter und 20,6 Cent Unterschied. Diesel ist in der Regel eigentlich billiger als Benzin, weil der Kraftstoff niedriger besteuert wird. Sein Preis gilt aber als krisenanfälliger, unter anderem weil mehr Diesel importiert werden muss und der Kraftstoff nicht nur im Verkehrssektor eingesetzt wird.

Die ersten Zahlen vom Montag deuteten - trotz des stark gestiegenen Ölpreises - zunächst eher nicht in Richtung eines starken Anstiegs beim Sprit. In der üblichen Preisspitze am Morgen ging es am Montag bei Diesel bis auf 2,177 Euro, bei E10 bis auf 2,043 Euro. Diesel war damit nur um 0,4 Cent teurer als zum selben Zeitpunkt am Sonntag, E10 sogar um 1,1 Cent billiger.