Die ersten Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine hinterlassen auch in Europa ihre Spuren. Die Inflationsrate steigt auf über 7 Prozent, die Preise für viele Dinge steigen – darunter auch für Lebensmittel. Im März 2022 sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die Preise für Rapsöl und Sonnenblumenöl um mehr als 17 Prozent gestiegen. Das liegt daran, dass Deutschland zu 90 Prozent von Importen, vor allem aus der Ukraine, beim Sonnenblumenöl abhängt.
Sonnenblumenöl ist also mittlerweile zu einem kostbaren Gut geworden. Welche Alternativen gibt es stattdessen?

Sonnenblumenöl ausverkauft: Das sind die Alternativen beim Kochen

Sonnenblumenöl ist aus zwei Gründen beliebt: Es hat kaum einen Geschmack und es war bis vor kurzem ziemlich günstig. Zudem lässt es sich zu relativ hohen Temperaturen erhitzen. Nach Angaben von Öko-Test gibt es folgende Alternativen beim Braten:
  • Rapsöl
  • Keimöl
  • Kokosöl
  • Distelöl
  • Ghee
  • Sesamöl
  • Erdnussöl
  • Olivenöl
Olivenöl kann eine gute Alternative zu Sonnenblumenöl sein.
Olivenöl kann eine gute Alternative zu Sonnenblumenöl sein.
© Foto: dpa
Folgende Alternativen gibt es hingegen beim Backen:
  • Rapsöl
  • Kokosöl
  • Margarine
  • Butter

Alternativen zu Sonnenblumenöl: Für Salate und Dressings

Sonnenblumenöl ist auch im Salat oder für Dressing beliebt. Hier gibt es viel mehr Alternativen, da das Öl nicht unbedingt hohen Temperaturen Stand halten muss. Möglichkeiten für Salat sind also:
  • Leinöl
  • Walnussöl
  • Olivenöl
  • Kürbiskernöl
Walnussöl kann besonders im Salat gut schmecken.
Walnussöl kann besonders im Salat gut schmecken.
© Foto: Pixabay