Sommerwetter
: Die besten Bücher bei Hitze

Diese zehn Bücher passen besonders gut zu heißen Tagen – von leichter Sommerlektüre bis zu Romanen, in denen die Hitze selbst Teil der Stimmung wird.
Von
Katrin Jokic
Berlin
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Eine Frau sitzt mit einem Buch in der Hand und einer Tasse Kaffe auf einer Badeplattform in der Sonne. +++ dpa-Bildfunk +++ (Symbolbild)

Eine Frau sitzt mit einem Buch in der Hand und einer Tasse Kaffe auf einer Badeplattform in der Sonne. +++ dpa-Bildfunk +++ (Symbolbild)

picture alliance/dpa | Thomas Warnack

Wenn die Temperaturen steigen, darf auch die Lektüre etwas leichter werden – oder zumindest so atmosphärisch, dass sie zum Wetter passt. Diese zehn Bücher eignen sich besonders für heiße Tage: für den Balkon, den Urlaub, den Park oder eine Pause im Schatten.

„Malibu Rising“ von Taylor Jenkins Reid

Kalifornien, Sommer, Surfer, Familiengeheimnisse und eine legendäre Party: „Malibu Rising“ ist ein sehr filmischer Roman, der sich schnell lesen lässt und dennoch genug Konfliktstoff bietet. Im Mittelpunkt stehen vier Geschwister, deren berühmter Vater tiefe Spuren in ihrem Leben hinterlassen hat. Die sommerliche Kulisse macht das Buch zur passenden Lektüre für heiße Tage.

"Malibu Rising" von Taylor Jenkins Reid

"Malibu Rising" von Taylor Jenkins Reid

Ullstein Taschenbuch

„Der große Sommer“ von Ewald Arenz

Ewald Arenz erzählt von einem Sommer, der das Leben eines Jugendlichen verändert. Es geht um Freundschaft, erste Liebe, Familie und das Gefühl, zwischen Kindheit und Erwachsenwerden zu stehen. Der Roman ist ruhig, warmherzig und nostalgisch, ohne zu kitschig zu wirken. Ideal für Leser, die eine literarische Sommergeschichte suchen.

"Der große Sommer" von Ewald Arenz

"Der große Sommer" von Ewald Arenz

DuMont Buchverlag

„22 Bahnen“ von Caroline Wahl

„22 Bahnen“ ist kein klassischer Urlaubsroman, passt aber gut zu heißen Tagen: Die Sprache ist klar, direkt und sehr zugänglich. Erzählt wird die Geschichte von Tilda, die zwischen Studium, Schwimmbad, Verantwortung für ihre kleine Schwester und einer schwierigen Mutter ihren eigenen Weg sucht. Ein intensives, modernes Buch mit starkem Sog.

"22 Bahnen" von Caroline Wahl

"22 Bahnen" von Caroline Wahl

DuMont Buchverlag

„Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt“ von Dora Heldt

Schon der Titel passt zum Thema. Dora Heldt liefert leichte, humorvolle Unterhaltung mit norddeutschem Ton. Der Roman eignet sich für Leser, die bei hohen Temperaturen keine schwere Kost suchen, sondern ein entspanntes Buch mit Witz, Alltagssituationen und warmherziger Atmosphäre.

"Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt" - Dora Heldt

"Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt" - Dora Heldt

dtv Verlagsgesellschaft

„Das Flirren am Horizont“ von Roland Buti

Dieser Roman spielt in einem extrem heißen Sommer während einer Dürre in den 1970er-Jahren. Die Hitze ist hier mehr als nur Kulisse – sie prägt die Stimmung der Geschichte. Das Buch ist melancholischer und ernster als klassische Sommerlektüre, aber gerade deshalb eine gute Wahl für Leser, die atmosphärisch dichte Romane mögen.

"Das Flirren am Horizont" von Roland Buti

"Das Flirren am Horizont" von Roland Buti

Verlag Nagel & Kimche

„Bonjour Tristesse“ von Françoise Sagan

Ein Klassiker der Sommerliteratur: Côte d’Azur, Sonne, Luxus, Langeweile und emotionale Abgründe. Françoise Sagan erzählt knapp und elegant von einer jungen Frau, deren unbeschwerter Sommer eine dunkle Wendung nimmt. Das Buch ist kurz, intensiv und wirkt bis heute erstaunlich modern.

"Bonjour Tristesse" von Francoise Sagan

"Bonjour Tristesse" von Francoise Sagan

Ullstein Taschenbuch

„Call Me by Your Name“ von André Aciman

Ein italienischer Sommer, eine Villa, lange Mahlzeiten, Hitze und eine intensive Liebesgeschichte: „Call Me by Your Name“ lebt stark von seiner Atmosphäre. Der Roman ist langsam erzählt und konzentriert sich auf Stimmungen, Sehnsucht und unausgesprochene Gefühle. Besonders geeignet für Leser, die sich gerne in eine sommerliche Welt hineinziehen lassen.

"Call me by your name" von André Aciman

"Call me by your name" von André Aciman

dtv Verlagsgesellschaft

„Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia Owens

Natur, Einsamkeit, Sümpfe und eine Kriminalgeschichte: „Der Gesang der Flusskrebse“ verbindet Coming-of-Age-Roman und Spannungsroman. Die Landschaft spielt dabei eine zentrale Rolle. Gerade an heißen Tagen funktioniert die feuchte, dichte Atmosphäre des Buchs besonders gut.

"Der Gesang der Flusskrebse" von Delia Owens

"Der Gesang der Flusskrebse" von Delia Owens

Heyne Verlag

„Kein Sommer ohne dich“ von Emily Henry

Emily Henry erzählt eine moderne Liebesgeschichte über zwei Freunde, die über Jahre hinweg gemeinsam verreisen. Das Buch ist leicht, humorvoll und sehr gut lesbar. Wer sommerliche Unterhaltung mit Romantik, Dialogwitz und Urlaubsgefühl sucht, findet hier eine passende Wahl.

"Kein Sommer ohne dich" von Emily Henry

"Kein Sommer ohne dich" von Emily Henry

Knaur TB

„Der talentierte Mr. Ripley“ von Patricia Highsmith

Sonne, Italien, schöne Orte – und darunter eine bedrohliche Spannung: Patricia Highsmiths Klassiker ist kein typisches Sommerbuch, aber gerade bei drückender Hitze sehr wirkungsvoll. Die elegante Oberfläche der Geschichte steht im Kontrast zur psychologischen Dunkelheit der Hauptfigur Tom Ripley.

"Der talentierte Mr. Ripley" von Patricia Highsmith

"Der talentierte Mr. Ripley" von Patricia Highsmith

Diogenes

Für heiße Tage muss es nicht immer reine Wohlfühllektüre sein. Manche Bücher passen gerade deshalb zum Sommer, weil sie die flirrende, träge oder angespannte Stimmung dieser Jahreszeit einfangen. Wer es leicht mag, greift zu Dora Heldt oder Emily Henry. Wer mehr literarische Tiefe sucht, liegt mit Françoise Sagan, Ewald Arenz oder Roland Buti richtig.