Bucks heile Welt Sommer-Experten

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Autorenfoto © Foto: Christian Käsmayr
Ulm / Gerlinde Buck 09.06.2018

Der Rothirsch chillt im Schatten und suhlt sich im Schlamm. Der Rhododendron rollt, wenn es ihm zu heiß ist, seine Blätter ein. Der Römer im Gucci-Anzug atmet nach innen und macht auch bei 35 Grad bella figura.

Wie bodenlos leichtsinnig die  alle sind! So ganz und gar von ihren Instinkten getrieben. Unsereiner geht lieber auf Nummer sicher und holt zu jeder Gefühlsregung mindestens drei Expertenmeinungen ein. Auch und gerade angesichts einer so komplexen Bedrohung wie dem „Sommer“. Am Ende wird er noch chronisch und dauert wochenlang!

Wohl dem, der vorgebeugt hat und ganzjährig den von führenden Gastroenterologen lauwärmstens empfohlenen Pfefferminztee schlürft. Ganz cool und ungerührt. Akut Sommer-Geschockte müssen sich an das Brechmittel jetzt erst mühsam gewöhnen. Gilt es doch als der Durstlöscher schlechthin.

 Abgestandener Pfefferminztee allein macht aber noch keinen Sommer. Zur fachgerechten Bewältigung der Saison gehört laut Experten sehr viel mehr. Respektive weniger. Bei 30 Grad plus könnte man eventuell nachts die Daunendecke weglassen. Nach Möglichkeit auch den feierabendlichen Kasten Bier und den Mittags-Marathon auf Schmelz-Asphalt.

Uff! Das war knapp. Dank solcher Toptipps haben wir unsere Lebensgewohnheiten gerade noch rechtzeitig umgestellt. Der Sommer kann bleiben!

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