So kurz wie keine andere: Diese BW-Großstadt bricht einen kuriosen Rekord

Das Ulmer Münster ist das Kennzeichen Ulms schlechthin.
Jason Tschepljakow/dpaDas baden-württembergische Ulm hat eine Besonderheit: Ulm ist unter 82 Großstädten deutschlandweit die Großstadt mit dem kürzesten Namen.
Ulm: Woher kommt der Name der Stadt?
Etwa um 850 wurde Ulm zur Königspfalz. In diesem Zusammenhang wurde die Stadt das erste Mal am 22. Juli 854 urkundlich unter dem Namen „Hulma“ dokumentiert. Dieser Name geht auf einen germanischen bzw. vorgermanischen Gewässernamen zurück (*uel: drehen, winden, wälzen oder *el-/*ol-: fließen, strömen, feucht sein, modrig sein). Diese Begriffe deuten auf einen Zusammenhang mit der Mündung der Blau in die Donau hin.
Es gibt jedoch auch eine Theorie, die besagt, dass der Name Ulm von dem Baum Ulme abgeleitet wurde, da diese Bäume besonders im Zentrum Ulms prächtig gedeihen, wo die Flüsse Donau, Iller und Blau zusammenfließen.
Wofür Ulm noch bekannt ist
Der kurze Name der Stadt ist nicht ihr einziger Rekord. In Ulm steht mit 161,53 Metern das höchste gotische Münster der ganzen Welt. Auch für einen sehr bekannten Zungenbrecher ist Ulm bekannt: „In Ulm, um Ulm und um Ulm herum.“
