Im Netz kursieren die Bilder von grünen Bergen mit schmalen Spuren für Kunstschnee: Vom Himmel kommt einfach nichts nach. Viele Skigebiete müssen auf unbestimmte Zeit schließen. Vor allem in den Lagen unter 1500 Höhenmeter gibt es keinerlei Schneegarantie mehr. Wer die Hoffnung auf einen Skiurlaub im Jahr 2023 noch nicht aufgegeben hat, wird hier eventuell fündig: Hier haben wir eine Liste von Skigebieten in den Alpen, die Schneesicherheit versprechen.

Skigebiete in Österreich: Schneesicherheit in höheren Lagen

Wie eingangs schon beschrieben gibt es am meisten Probleme mit den Skigebieten, die unter 1500 Meter liegen. Bis dorthin reicht der Schnee aktuell nicht. Daher muss die Suche nach einem schneesicheren Skiurlaub in die höheren Lagen verlegt werden. Ein anderes Kriterium für Schneegarantie kann zum Beispiel auch die fehlende Sonne sein: Es gibt Skigebiete, die auf der Schattenseite des Berges liegen, sodass der gefallene Schnee länger liegen bleibt. Zudem kommen noch die Skigebiete mit Gletschern, in denen fast ganzjährig Schnee liegen kann. Folgende Skigebiete gehören in Österreich zu den schneesichersten:
  • Sölden (bis 3340 Meter)
  • Obertauern (bis 2313 Meter)
  • Zell am See (bis 3029 Meter)
  • Damüls (bis 2100 Meter)
  • Ski Arlberg (bis 2811 Meter)
  • Obergurgl (bis 3082 Meter)
  • Kühtai (bis 2520 Meter)
  • Ischgl (bis 2000 Meter)
  • Kaltenbach (bis 2378 Meter)
Aktuell ist die Lage in Österreich etwas besser als in der Schweiz. Es sind 32 Skigebiete in Österreich wegen Schneemangels geschlossen.

Schneesichere Skigebiete in der Schweiz: Mindestens 18 geschlossene Gebiete

In der Schweiz gibt es aktuell mindestens 18 Skigebiete, die wegen Schneemangels geschlossen sind. Für die Betreiber natürlich der Super-GAU. Doch es gibt auch in den Schweizer Alpen noch Skigebiete mit Schneegarantie:
  • Zermatt (bis 3820 Meter)
  • Laax (bis 3018 Meter)
  • Saas-Fee (bis 3600 Meter)
  • Jungfrau-Region (bis 2970 Meter)
  • Arosa Lenzerheide (bis 2865 Meter)
  • Aletsch Arena (bis 2869 Meter)
  • Engelberg-Titlis (bis 3020 Meter)
  • Crans-Montana (bis 3000 Meter)
  • Samnaun (bis 2000 Meter)

Skiurlaub umbuchen: Geld zurück wegen Schneemangel?

Wer den Skiurlaub für 2023 schon gebucht hat und jetzt in einer Webcam auf die grüne Landschaft blickt, der fragt sich nun, wie man das Geld eventuell zurück bekommt. Das kommt nämlich ganz darauf an, welche Versprechen der Veranstalter vorher gegeben hat. Eine Ausnahme ist, wenn der Veranstalter in seinem Katalog oder auf seiner Website bestimmte Zusagen zu dem Reiseziel gemacht hat - eine „Schneegarantie“ oder „Schneesicherheit“ zum Beispiel. Die Beschreibung des Reisegebiets sei eine Art vertragliche Zusicherung, erklärt ein Reiserechtler. Ist sie derartig vollmundig, könnten Minderungsansprüche für die Reisetage bestehen, an denen kein Skifahren möglich war. Ist ein Skigebiet gänzlich geschlossen, bestehen eher Ansprüche auf Geld zurück.