Nach gut eineinhalbjähriger Pause in der Corona-Pandemie soll an der Zugspitze (2962 Meter) am Freitag der Skibetrieb starten. Erstmals sollen dann wieder Lifte laufen und Skifahrerinnen und Skifahrer ihre Schwünge auf präparierten Pisten ziehen. Das Skigebiet ist das erste dieser Wintersaison, das in Deutschland öffnet.
Nur Geimpfte und Genesene dürfen vorerst in die Bergbahnen an Deutschlands höchstem Berg steigen. In Bayern gilt erneut der Katastrophenfall, die Krankenhaus-Ampel steht auf Rot. Die Kabinen fahren maximal mit zwei Drittel der Gäste - für mehr Abstand.
Wie das in anderen deutschen Skigebieten sein wird, ist noch offen. Mit Skitagen in Österreich wird es erst einmal schwieriger: Fast das ganze Nachbarland ist als Hochrisikogebiete eingestuft, es gelten verschärfte Reisebestimmungen.
Auch in Deutschland steigen die Inzidenzen rasant. Man richte sich nach den behördlichen Vorgaben, heißt es bei den Liftbetreibern. Es fehle jedoch die Planungssicherheit, da sich die Regeln ständig änderten. Der Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte bezifferte die Verluste seiner Mitglieder in der vergangenen Saison auf geschätzt 99 Millionen Euro.