Argentinien Abgeordneter Sex: Live-Porno – Abgeordneter hat Sex bei Videoschalte

Heißer argentinischer Tango. (Symbolbild)
pixabayEine Sexszene mit einem Abgeordneten ist auf einem Großbildschirm im argentinischen Parlament gezeigt worden. Der Abgeordnete Juan Emilio Ameri war in der wegen Corona per Videoschalte abgehaltenen Sitzung dabei zu sehen, wie er die Brüste einer Frau küsst. Er wurde daraufhin am Donnerstag für mindestens fünf Tage von weiteren Sitzungen ausgeschlossen. Zu seiner Entschuldigung sagte Ameri, er habe nicht gewusst, dass er online gewesen sei.
Sitzung im Parlament wegen Sex-Vorfall unterbrochen
Die Sitzung war vom Vorsitzenden des Abgeordnetenhauses, Sergio Massa, wegen des Vorfalls abgebrochen worden. Während der Videoschalten in der Corona-Krise seien zwar bereits Szenen zu sehen gewesen, in denen Abgeordnete eingeschlafen seien oder sich vor den Blicken ihrer Kollegen abgeschirmt hätten, sagte Massa. Aber der jetzige Vorfall habe „wirklich die Grenzen dieses Hauses überschritten“.
Video-Übertragung live ins Parlament: Bin ich etwa schon drin?
Ameri war dabei zu sehen, wie er den Busen einer neben ihm sitzenden Frau streichelte und küsste. Dabei war eine der Brüste zeitweise entblößt. Die Bilder verbreiteten sich rasch in den Onlinenetzwerken.
Der 47-jährige Parlamentarier aus der nordwestlichen Provinz Salta reagierte zerknirscht. Er bereue den Vorfall und sei darüber „sehr beschämt“, sagte er. Er habe geglaubt, es habe einen der in seiner Region häufigen Internet-Ausfälle gegeben. Ameri berichtete auch, seine Partnerin habe erst vor zehn Tagen Brustimplantate eingesetzt bekommen.
Erfolgloser Corona-Lockdown und Wirtschaftskrise in Argentinien
Bei der fünftägigen Suspendierung des Parlamentariers soll es nicht bleiben. Das Abgeordnetenhaus will innerhalb dieses Zeitraums darüber entscheiden, welche weitere Strafe gegen ihn verhängt wird. Der Abgeordnete Juan Emilio Ameri gehört wie Argentiniens Präsident Alberto Fernández dem linken Wahlbündnis „Frente de Todos“ an, das wegen seiner harten, jedoch völlig erfolglosen Lockdown-Politik unter Kritik steht.
Inzwischen gehört Argentinien zu den schlimmsten Corona-Hotspots überhaupt. Das Land hat höhere Infektionsraten als Brasilien oder die USA und befindet sich durch die Corona-Maßnahmen zudem in einer extremen Wirtschaftskrise.
