Nova-Explosion 2024: Seltenes Phänomen: Nova Explosion 2024 am Himmel zu sehen

Die Nova-Explosion im Doppelsternsystem ist eine wahre Seltenheit. Alle wichtigen Infos erhaltet ihr in diesem Artikel.
Daniel Reinhardt/dpaDie Nova-Explosion kommt nur alle 80 Jahre wieder und ist 2024 mit bloßem Auge zu sehen. Für alle Berufs- sowie Hobbyastronomen ist es ein absolutes Highlight. In diesem Artikel könnt ihr alles wichtige darüber lesen.
- Was geschieht bei der Nova-Explosion?
- Wann ist die Nova-Explosion zu sehen?
- Wo ist die Nova-Explosion am besten zu sehen?
Seltenes Phänomen – Was geschieht bei der Nova-Explosion?
Bei der Nova-Explosion, welche bis spätestens September zu sehen sein wird, handelt es sich um eine Sternexplosion und ist 3.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Da sie sich etwa alle 80 Jahre wiederholt, wird sie rekurrierende (wiederkehrende) Noviae genannt. Das Ereignis befindet sich im Doppelsternsystem „T Coronae Borealis“. Durch die Explosion entsteht ein Helligkeitsausbruch, der mehrere Tage mit bloßem Auge gesehen werden kann und der Helligkeit des Polarsterns gleicht. In diesem Sternsystem gibt es einen Weißen Zwerg und einen Roten Riesen. Durch die Nähe zueinander, wird der Rote Riese instabil, wodurch seine äußeren Schichten abgestoßen werden. Die Oberfläche und damit die Atmosphäre des weißen Zwerges wird durch das aufgenommene Materie erhitzt und es kommt zu einer Reaktion von thermonuklearen Aufmaßes. Sie wird dabei zwischen 100 bis 200 Millionen Grad heiß, so Astronom Joachim Krautter. Wer ein Fernglas zuhause hat, kann dieses Phänomen über eine Woche bewundern.
Seltenes Phänomen – Wann ist die Nova-Explosion zu sehen?
Ein gibt kein genaues Datum, wann die Explosion am Nachthimmel zu sehen sein wird. Doch zwischen den Monaten März und September, soll ein kurzzeitig neuer Stern bei Nacht zu sehen sein.
Seltenes Phänomen – Wo ist die Nova-Explosion am besten zu sehen?
Um das Spektakel sehen zu können benötigt man kein teures Teleskop, sondern lediglich seine Augen. Da die Explosion so hell wie der Polarstern wird, ist es möglich diese auch so zu sehen. Man müsse, laut Joachim Krautter nur zum Sternenbild Corona Borealis (Nördliche Krone) blicken. Diese befindet sich zwischen den Sternbildern Herkules und Bärenhüter.
(Mit Informationen der dpa und afp)


