Der zurückgetretene Kanzler Österreichs, Sebastian Kurz, geht zur eigenen Entlastung in die Offensive. Das Gutachten eines Strafrechtlers, auf das Kurz in einem Twitter-Post Bezug nimmt, soll nun beweisen, dass es „keine Verdachtslage“ gegen ihn gibt. Der Hintergrund: Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) Österreich mit Sitz in Wien nahm 2021 Ermittlungen gegen den damaligen Kanzler Sebastian Kurz auf. Der Verdacht: Verdacht auf Untreue sowie auf Bestechlichkeit, also Korruption. Daraufhin lehnten die Grünen eine weitere Koalition mit Kurz’ Österreichischen Volkspartei ab (ÖVP) - Kurz trat am 9. Oktober 2021 zurück.

Sebastian Kurz: Österreichs Ex-Kanzler beruft sich aktuell auf ein Gutachten zur Entlastung

In einem Twitter-Post vom Samstag, 13.11., schreibt Kurz:
Laut Berichten österreichischer Medien handelt es sich bei dem Autor des Gutachtens um Prof. Dr. Peter Lewisch vom Institut für Strafrecht und Kriminologie an der Uni Wien (Kronen Zeitung). Dieser soll eine 17-seitige Analyse im Auftrag des ÖVP-Anwalts Werner Suppan erstellt haben. In dem Bericht soll es über die Ermittlungen der WKStA heißen: „Für einen Beschuldigtenstatus ist eine konkrete Verdachtslage Voraussetzung, von dieser kann im Bezug auf die Person Sebastian Kurz keine Rede sein.“
Mehr dazu in Kürze.
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Wien