Schwere Vorwürfe: Krippen-Erzieherin wegen Misshandlung angeklagt

Das neue Strafjustizzentrum ist vor der Einweihungsfeier zu sehen.
Sven Hoppe/dpa- In München steht ab Donnerstag eine Krippen-Erzieherin wegen Misshandlung vor Gericht.
- Sie soll Kleinkinder geschlagen, zu Boden geworfen und gedemütigt haben.
- Laut Anklage verweigerte sie hungrigen Kindern Essen – insgesamt zehn Fälle.
- Die Frau leitete eine Gruppe mit Ein- bis Dreijährigen und züchtigte Kinder verbal und körperlich.
- Teilweise betraf es Kinder wegen ihrer Herkunft oder fehlender Deutschkenntnisse.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine Krippen-Erzieherin steht in München ab Donnerstag (9.30 Uhr) wegen körperlicher und seelischer Misshandlung von Kindern vor Gericht. Die Frau soll Kleinkinder wiederholt geschlagen, zu Boden geworfen und gedemütigt haben. Auch soll sie den hungrigen Kleinen unter anderem Essen vorenthalten haben. Sie ist deshalb vor dem Amtsgericht München der Misshandlung von Schutzbefohlenen in zehn Fällen angeklagt.
Demnach hatte die Erzieherin von April 2024 bis zum Zeitpunkt ihrer Freistellung im Juli 2025 die Leitung einer Gruppe inne, in der sich mehrheitlich Kinder im Alter von ein bis drei Jahren befanden. In unregelmäßigen, aber zunehmenden Abständen soll sie Kinder, gegen die sie eine Abneigung hegte, körperlich und verbal gezüchtigt haben. Grund dafür waren teilweise die Herkunft beziehungsweise die fehlenden Deutschkenntnisse der Kinder.