Messer-Angriff in der Schweiz
: Mann greift Menschen an - mehrere Schwerverletzte

In der Schweiz hat ein Mann wahllos Menschen auf der Straße angegriffen, es gibt mehrere Verletzte. Die Polizei ist im Großeinsatz.
Von
Philipp Staedele
Zofingen
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Schweiz, Zofingen: Polizisten auf dem Gelände des Bildungszentrums Zofingen BZZ nach dem Messerangriff eines unbekannten Mannes auf mehrere Personen.

Michael Buholzer/dpa

Im Schweizer Kanton Aargau an der Grenze zu Deutschland hat ein Mann am Mittwoch mehrere Passanten mit einem Messer angegriffen.

Mehrere Schwerverletzte in Zofingen: Mann greift Passanten an

Der Mann hat laut der Nachrichtenagentur dpa mehrere Passanten angegriffen und zum Teil schwer verletzt. Die Opfer seien mit Stichwunden in Krankenhäuser gebracht worden, berichtete die Polizei am Mittwochabend.

Ein Polizeisprecher sagte der Deutschen Presse-Agentur, weniger als zehn Menschen seien ins Krankenhaus gebracht worden. Womöglich seien aber weitere Menschen verletzt worden, die sich selbst in Sicherheit gebracht hätten. Ob die Betroffenen in Lebensgefahr schwebten, teilte die Polizei nicht mit.

Die Tat ereignete sich in Zofingen, rund 50 Kilometer südöstlich von Basel im Kanton Aargau.

Aargau. Polizei: Tatverdächtige Person festgenommen

Der Mann sei nach den Taten in ein Gebäude geflüchtet. Spezialkräfte hätten Kontakt mit ihm aufgenommen und ihn nach zwei Stunden verhaftet, so die Polizei.

Über die Art der Stichwaffe oder das Motiv des Täters konnte sie zunächst keine Angaben machen. Auch der Täter habe Schnittwunden gehabt.

Zofingen: Anwohner sollten Gebiet meiden

Der Tatort lag im Bereich des Bahnhofs der Kleinstadt mit rund 12 500 Einwohnern. Bei der Polizei ging kurz nach 16.00 Uhr ein Notruf über einen Mann ein, der Menschen attackiere. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot aus und sperrte das Gebiet weiträumig ab.

Zunächst hatte die Polizei die Anwohner aufgerufen, in ihren Häusern zu bleiben und Türen und Fenster zu schließen. Sie konnte nicht ausschließen, dass mehrere Täter unterwegs waren.