Schüsse an High School: Mindestens drei Tote bei Schießerei an philippinischer Schule

An der San Jose National High School in Tacloban City sind mehrere Menschen getötet und weitere schwer verletzt worden.
NOEL SIANOSA/afp- Schüsse an der San Jose National High School in Tacloban City: Drei Schüler tot, sieben verletzt.
- Zwei Tatverdächtige im Alter von 14 und 15 Jahren wurden festgenommen – beide Schüler der Schule.
- Herkunft der Waffen ist unklar, Hinweise auf mögliches Mobbing werden geprüft.
- Schulen in der Umgebung schlossen vorerst, Verletzte kamen in Krankenhäuser.
- Präsident Ferdinand Marcos Jr. ordnete eine umfassende Untersuchung an.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei einer Schießerei an einer Schule auf den Philippinen sind drei Schüler getötet und mindestens sieben weitere verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich nach Polizeiangaben am Montagmorgen an der San Jose National High School in Tacloban City im Osten des Inselstaates, rund 575 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila.
Zwei Verdächtige, 14 und 15 Jahre alt, wurden einem Polizeisprecher zufolge festgenommen. Sie waren demnach beide Schüler der High School. Woher sie die Schusswaffen hatten, wird noch untersucht. Es gebe derweil Hinweise, dass die beiden Jugendlichen möglicherweise gemobbt worden seien, betonte der Sprecher und fügte hinzu: „Die Schule verfügt über mehrere Ein- und Ausgänge, aber zum Zeitpunkt des Vorfalls war nur ein Sicherheitsbeamter im Einsatz.“
In einem in sozialen Netzwerken veröffentlichten Video sind Schreie und weinende Schüler zu hören, während Schüsse fallen. Die Jugendlichen scheinen sich unter Tischen zu verstecken. Zwei männliche Schüler verbarrikadieren offenbar eine Tür, bevor erneut Schüsse fallen.
Ermittlungen zu den Hintergründen
Die Identität der Opfer sei derweil noch nicht bestätigt, teilte die Polizei weiter mit. Mehrere Verletzte seien umgehend in Krankenhäuser gebracht und dort behandelt worden, hieß es. Alle Schulen in der näheren Umgebung wurden zunächst geschlossen.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls dauerten an. Die Polizei erklärte, man arbeite daran, alle Beteiligten zu identifizieren und das Motiv zu klären. „Auch werden geeignete polizeiliche Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass die Verantwortlichen nach dem vollen Umfang des Gesetzes zur Rechenschaft gezogen werden“, hieß es.
Die Bevölkerung wurde aufgerufen, Ruhe zu bewahren. Eine Sprecherin des philippinischen Präsidenten Ferdinand Marcos Jr. sagte, der Regierungschef sei sehr betroffen und habe eine umfassende Untersuchung angeordnet.

