Schnee und Blitzeis am Wochenende
: Karte zeigt betroffene Regionen

Das Winterwetter kommt in vielen Teilen Deutschlands wieder zurück. Die Wetterprognosen für die nächsten Tage gibt es hier im Überblick.
Von
David Hahn
Stuttgart
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Winterwetter in Norddeutschland: ARCHIV - 26.01.2026, Mecklenburg-Vorpommern, Tessin: Ein Auto fährt durch eine verschneite Allee. Eisregen, Schneefall und Temperaturen um die null Grad behindern den Verkehr in Norddeutschland. (zu dpa: «Unwetterwarnung vor Glätte in Mecklenburg-Vorpommern») Foto: Jens Büttner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Wie wird das Wetter in Deutschland am Wochenende?

Jens Büttner/dpa

Das Winterwetter kommt vielerorts am Wochenende zurück. Eine Karte zeigt, wo man mit Schnee und Glatteis rechnen muss. Die aktuellen Vorhersagen (Stand 13. Februar 2026, 11:00 Uhr) gibt es hier im Überblick.

Karte: Schnee und gefrierender Regen in Deutschland

Die folgende Karte stellt die Wettervorhersage auf Grundlage des europäischen Wettermodells ECMWF dar. Zur Nutzung der Karte zoomen Sie zunächst auf Ihren Standort. Anschließend können Sie die Animation über das „Play“-Symbol unten links starten. Die Legende unterhalb der Karte informiert darüber, welche Art von Niederschlag zu welchem Zeitpunkt in Ihrer Region zu erwarten ist. Zusätzliche Wetterinformationen, insbesondere zur erwarteten Neuschneemenge, können oben rechts eingeblendet werden.

Wetter- und Gefahrenlage: Schneefall und Glätte

Am Freitag lassen die Niederschläge laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) allmählich nach. Damit endet auch das Tauwetter sowie der teils anhaltende Dauerregen. In den Gipfellagen einiger Mittelgebirge und der Alpen treten anfangs noch Sturmböen der Stärke 8 bis 9 Beaufort aus westlicher Richtung auf. Im Tagesverlauf schwächt sich der Wind jedoch ab.

Am Samstag sind im Schwarzwald kleinräumig markante Neuschneemengen von rund 10 Zentimetern innerhalb von 6 bis 12 Stunden nicht ausgeschlossen. Abgesehen davon werden tagsüber keine signifikanten Wetterereignisse erwartet. In der Nacht zum Sonntag fallen an den Alpen und im südlichen Alpenvorland gebietsweise mehr als 10 Zentimeter Neuschnee, örtlich sind auch Mengen bis zu 20 Zentimetern möglich.

Bis Montag, den 16.02.2026, gestaltet sich die weitere Wetter- und Gefahrenlage wie folgt: Am Sonntag kommt es an den Alpen anfangs noch zu Schneefall, der sich im Tagesverlauf südwärts zurückzieht. Bis zum Mittag können örtlich nochmals etwa 5 Zentimeter, in Staulagen bis zu 10 Zentimeter Neuschnee hinzukommen. In der Nacht zum Montag ziehen aus Südwesten neue Regen- und Schneefälle auf. Dabei besteht im Schwarzwald mit geringer Wahrscheinlichkeit die Möglichkeit von mehr als 5 Zentimetern Neuschnee innerhalb von 6 Stunden.

Am Montag verlagern sich die Niederschläge nord- und ostwärts. Im Übergangsbereich von Schnee zu Regen kann vorübergehend gefrierender Regen auftreten. An den Alpen hält der Niederschlag über längere Zeit an. Oberhalb von 1000 Metern fällt Schnee mit Neuschneemengen zwischen 10 und 20 Zentimetern innerhalb von 24 Stunden. Im Allgäu besteht in den Niederungen mit geringer Wahrscheinlichkeit die Gefahr von markantem Dauerregen. In höheren Berglagen sind mit geringer Wahrscheinlichkeit Böen der Stärke 8 Beaufort möglich, auf südlichen Gipfeln auch Sturmböen der Stärke 9 aus Südwest.

Prognose: Wie wird das Wetter am Wochenende?

Heute ist es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) südlich der Donau wechselnd bewölkt. Am Nachmittag zeigt sich an den Alpen teilweise länger die Sonne, und es bleibt dort weitgehend trocken. In den übrigen Landesteilen ist es stark bewölkt bis bedeckt, und zeitweise fällt schauerartiger Regen. Im Norden und Nordosten fällt Schnee, wodurch örtlich Glättegefahr besteht. Die Höchstwerte liegen zwischen -1 Grad im Norden Schleswig-Holsteins und bis zu 13 Grad im Breisgau. Es weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus westlichen Richtungen, an den Küsten aus Nord bis Nordost.

In der Nacht zum Samstag kommt es von der Pfalz und dem Oberrheingraben über die Landesmitte bis nach Vorpommern zeitweise zu meist leichten, im Südwesten teils mäßigen Niederschlägen. Im Süden fallen diese noch als Regen, sonst zunehmend als Schnee oder Schneeregen. Südlich der Donau lockert die Bewölkung teilweise auf, örtlich bildet sich Nebel. Die Tiefstwerte liegen verbreitet im Frostbereich zwischen 0 und -5 Grad, im Südwesten und Süden gebietsweise zwischen +4 und 0 Grad. Es besteht Glättegefahr. Am Samstag ist es verbreitet stark bewölkt bis bedeckt. Vor allem in der Mitte und im Süden treten weitere Niederschläge auf, die häufig bis in tiefe Lagen in Schnee übergehen. An den Alpen kommt es im Laufe des Nachmittags zu teils länger andauernden und kräftigen Schneefällen. In Nordseenähe lockert es zeitweise auf und bleibt trocken. Die Höchstwerte erreichen -1 Grad in Schleswig-Holstein und bis zu 8 Grad in Südostbayern. Es weht ein schwacher bis mäßiger Nordwind, im Bergland mit starken Böen.

In der Nacht zum Sonntag fällt im Süden und am Nordrand des Erzgebirges zeitweise Schnee. Sonst treten einzelne Schneeschauer auf, anschließend lockert es vielerorts stärker auf. Dabei besteht gebietsweise Glätte durch überfrierende Nässe. Es tritt verbreitet leichter bis mäßiger Frost zwischen -1 und -9 Grad auf, bei Aufklaren über Schnee und in höheren Lagen auch darunter. Am Sonntag wechseln sich Sonne und Wolken ab. An den Alpen lassen die Schneefälle bis zum Mittag weitgehend nach. Am Nachmittag ziehen von Westen her Wolken auf, und gegen Abend setzt im äußersten Westen Schneefall ein. Die Höchstwerte liegen im Norden, Osten und im Bergland zwischen -2 und +1 Grad, sonst zwischen 0 und 6 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis Südost, im westlichen Bergland und auf den Nordseeinseln teilweise mit stürmischen Böen.

In der Nacht zum Montag ist es im Nordosten wolkig. Sonst breiten sich von Westen her Niederschläge ostwärts aus. Zunächst fällt Schnee, der in der zweiten Nachthälfte in tiefen Lagen im Westen und Südwesten in Regen übergeht. Dabei besteht örtlich Glatteisgefahr. Die Tiefstwerte liegen zwischen +3 Grad am Oberrhein und -9 Grad im Osten. Am Montag ist es im äußersten Nordosten anfangs noch aufgelockert, sonst meist stark bewölkt. Schneefälle breiten sich in den Osten und Nordosten aus, während sie von Westen her in Regen übergehen, der vereinzelt gefrierend sein kann. Im Südwesten sind einzelne kurze Gewitter möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen -1 Grad in Vorpommern und bis zu 9 Grad im Breisgau. An der Ostsee weht ein frischer Südostwind, im süddeutschen Bergland ein frischer bis starker Westwind, sonst bleibt es meist schwachwindig.