Rückruf von Gewürz
: Pestizid in Bockshornkleeblättern nachgewiesen

In mehreren Bundesländern werden Bockshornkleeblätter zurückgerufen. Grund ist ein Nachweis von Chlorpyrifos, das als gesundheitsschädlich gilt.
Von
dpa
Biebesheim
Jetzt in der App anhören
Lebensmittelwarnung: ARCHIV - 18.06.2024, Berlin: Die Kategorienauswahl der App «Lebensmittelwarnung.de» ist während einer Pressekonferenz des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit zu neuen Funktionen des Internetportals «lebensmittelwarnung.de» sowie einer App für Smartphones vor dem Applogo zu sehen. (zu dpa: «Rückruf: Pestizid in Bockshornkleeblättern nachgewiesen») Foto: Sebastian Gollnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Händler von Bockshornkleeblättern ruft eine 100-Gramm-Packung seines Gewürzes zurück. (Symobolbild)

Sebastian Gollnow/dpa
  • Rückruf: „MDH Peacook Kasoori Methi“ Bockshornkleeblätter, 100 g
  • Nachweis des Pestizids Chlorpyrifos – in der EU seit 2020 nicht zugelassen
  • Betroffene Chargen: LOT No. 314, 315, 316; MHD 30.11.2026
  • Vertrieb in: HE, BW, BY, BE, HB, HH, NI, NW, RP, SL, SN, ST, SH, TH
  • Rückruf durch Global Foods Trading GmbH, Biebesheim; Quelle: Lebensmittelwarnung.de

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Global Foods Trading GmbH aus dem hessischen Biebesheim hat ihre Bockshornkleeblätter „MDH Peacook Kasoori Methi“ wegen des Nachweises einer gesundheitsschädlichen Substanz zurückgerufen. Das nachgewiesene Pestizid Chlorpyrifos sei seit dem Jahr 2020 aufgrund von gesundheitlichen Bedenken in der EU nicht als Pflanzenschutzmittel zugelassen, teilte das Online-Portal „Lebensmittelwarnung.de“ mit. Betroffen seien 100-Gramm-Packungen mit der Chargennummer LOT No. 314, 315, 316 und einem Mindesthaltbarkeitsdatum 30.11.2026.

Verkauft werde das Produkt in Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.