Größter Rückruf bei Audi und VW
: Tödliche Gefahr durch fehlerhafte Airbags

Größter Rückruf bei Volkswagen: Es droht Lebensgefahr durch fehlerhafte Airbags bei VW und Audi. Welche Modelle betroffen sind und was Kunden jetzt tun können.
Von
Doreen Matschuk
Wolfsburg
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The VW logo is seen on an ID.7 electric car inside the car storage tower at the Wolfsburg Volkswagen Plant, the worldwide headquarters of the Volkswagen Group, in Wolfsburg, Germany on November 15, 2024. Battling a deep crisis, Volkswagen is eyeing an unprecedented cost-cutting drive and has warned it could close factories in Germany for the first time in its history. (Photo by Tobias SCHWARZ / AFP)

Weltweiter Rückruf bei Volkswagen: Es droht Lebensgefahr durch fehlerhafte Airbags. VW und Audi Modelle sind betroffen. Welche Autos das sind und was Kunden jetzt tun können. (Symbolfoto)

TOBIAS SCHWARZ/AFP
  • Volkswagen ruft weltweit über 100 Millionen Autos zurück, wegen fehlerhafter Takata-Airbags.
  • Betroffen sind VW-Nutzfahrzeuge (2005-2018) und Audi-Modelle (A4, A6, 2003-2011).
  • Lebensgefahr durch fehlerhafte Gasgeneratoren; Kunden sollen Fahrgestellnummer prüfen.
  • Austausch der Airbags bei VW-Servicepartnern dauert etwa eine Stunde und ist kostenlos.
  • Kraftfahrt-Bundesamt bietet Datenbank für Rückrufinformationen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Rückruf bei VW und Audi: Der Volkswagenkonzern hat eine der größten Rückrufaktion in der Automobilindustrie gestartet. Auch Audi-Modelle sind betroffen. Fehlerhafte Airbags stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar – es droht Lebensgefahr! Welche Auto-Modelle betroffen sind und was Kunden jetzt tun können.

Konkret betrifft der Rückruf Volkswagen Nutzfahrzeuge der Baujahre 2005 bis 2018 in Deutschland. Der Grund sind fehlerhafte Airbags des Zulieferers Takata. Laut Volkswagen besteht für Insassen der betroffenen Fahrzeuge mitunter Lebensgefahr.

Rückruf bei VW: lebensgefährlicher Sicherheitsmangel durch fehlerhafte Airbags

Die Airbags von Takata sind mit fehlerhaften Gasgeneratoren ausgestattet, die sich durch Alterung und bestimmte Klimaeinflüsse wie Hitze und Feuchtigkeit verändern. Diese Veränderungen können bei einem Unfall dazu führen, dass der Airbag mit zu hohem Druck ausgelöst wird, wodurch Metallstücke in den Fahrzeuginnenraum geschleudert werden könnten. Dies stellt eine große Gefahr für die Insassen dar und könnte schwere Verletzungen oder sogar den Tod zur Folge haben.

Überprüfung von Fahrgestellnummer (FIN) wird empfohlen

Volkswagen empfiehlt, die Fahrgestellnummer (FIN) zu überprüfen, um festzustellen, ob das eigene Fahrzeug betroffen ist. Die FIN kann in den Fahrzeugdokumenten und im unteren Bereich der Windschutzscheibe gefunden werden. Zudem bietet Volkswagen eine Liste zur deutschlandweiten Händlersuche im Internet an. Die betroffenen Fahrzeuglisten werden regelmäßig aktualisiert.

Hier können Sie überprüfen, ob auch Ihr Fahrzeug betroffen ist.

Rückruf auch bei Audi

Auch die VW-Tochter Audi hat Modelle wegen der fehlerhaften Takata-Airbags zurückgerufen. Laut dem Magazin Auto, Motor, Sport mussten bereits im Januar bis zu 20 Jahre alte Exemplare des A4 und A6 in die Werkstätten zurückgerufen werden. Ein Sprecher des Herstellers bestätigte, dass seit Herbst etwa 140.000 Autos in Deutschland betroffen sind.

Der Rückruf umfasst die Modellreihen A4 und A6 der Baujahre 2003 bis 2011, inklusive ihrer S- und RS-Derivate sowie Cabrio- und Allroad-Varianten.

Ist ihr Auto vom Rückruf betroffen? Das können Sie nun tun

Sollte das Fahrzeug vom Rückruf betroffen sein, wird empfohlen, umgehend einen Volkswagen Servicepartner zu kontaktieren, um die fehlerhaften Komponenten, selbstverständlich kostenlos, austauschen zu lassen. Laut VW dauert der Austausch ungefähr eine Stunde.

Rückruf von weltweit über 100 Millionen Fahrzeugen

Insgesamt wurden weltweit über 100 Millionen Fahrzeuge wegen der potenziell fehlerhaften Takata-Gasgeneratoren zurückgerufen. Das macht diese Rückruf-Aktion zur größten in der Geschichte der Automobilindustrie. Das Kraftfahrt-Bundesamt bietet eine Datenbank an, die Informationen zu Rückrufaktionen für Fahrzeuge und Fahrzeugteile bereitstellt.