Roter Wagen
: Rätsel um vor Jahrzehnten versenktes Auto aus dem Lech

Ein knallroter Wagen aus den 1980ern taucht Jahrzehnte nach seinem Verschwinden im Lech auf. Die Polizei bittet um Hinweise - und lässt wissen: Strafverfolgung droht niemandem mehr.
Von
dpa
München
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Dieses von der Polizeiinspektion Schongau zur Verfügung gestellte Foto zeigt ein Auto, das im August aus der Lechstaustufe 4 zwischen Lechbruck und Steingaden geborgen worden war. Mittlerweile steht es in der Oldtimerfabrik Classic in Neu-Ulm.

-/Polizeiinspektion Schongau/dpa
  • Ein roter Wagen aus den 1980ern wurde im August aus der Lechstaustufe 4 geborgen.
  • Die Polizei vermutet Diebstahl zwischen 1988 und 1990, die AU-Plakette lief im August 1990 ab.
  • Am Auto hing ein gesiegeltes Kennzeichen aus dem Landkreis Ostallgäu – Zeugen werden gesucht.
  • Strafverfolgung droht nicht, da alle infrage kommenden Taten verjährt sind.
  • Das Wrack steht nun beim Oldtimerwerk in Neu-Ulm, dort kann es besichtigt werden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein vor Jahrzehnten im Lech versenktes Auto gibt der Polizei Rätsel auf. Die Ermittler suchen Zeugen, die sich an einen möglichen Diebstahl des Wagens zwischen 1988 und 1990 erinnern können.

Wie die Polizei mitteilte, war der Wagen im August aus der Lechstaustufe 4 zwischen Lechbruck und Steingaden geborgen worden: Auf der Motorhaube lag Gras und Gestrüpp, die rote Farbe war kaum noch erkennbar.

Kennzeichen aus dem Ostallgäu

Am Wagen war noch das gesiegelte Kennzeichen des Landkreises Ostallgäu angebracht. Die AU-Plakette des Fahrzeugs war laut Polizei im August 1990 abgelaufen. Deshalb vermuten die Ermittler, dass der Wagen zwischen 1988 und 1990 gestohlen und anschließend im Lech versenkt wurde.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die sich an einen Pkw-Diebstahl oder einen ähnlichen Vorfall aus dieser Zeit erinnern.

Sammlung von „Wasser-Autos“ in Neu-Ulm

Eine Strafverfolgung müsse niemand mehr befürchten, betonte die Polizei. Die infrage kommenden Straftaten seien allesamt bereits verjährt. Das Fahrzeugwrack kann nach der Bergung auch besichtigt werden. Es steht auf einer Freifläche beim Oldtimerwerk in Neu-Ulm. Dort war im Juli bereits der Manta gelandet, der zuvor bei Elchingen aus der Donau gefischt worden war.