RMV-Streik in Frankfurt
: Bahn und Bus betroffen - Diese Linien fahren trotzdem

Verdi bestreikt am Donnerstag, dem 19.02.2026, unter anderem in Frankfurt am Main den kommunalen Nahverkehr. Welche Verbindungen können dennoch genutzt werden?
Von
David Hahn
Frankfurt
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Freundschafts-Straßenbahn vorgestellt: 11.11.2025, Hessen, Frankfurt/Main: Eine neue „Freundschafts-Straßenbahn“ als Symbol der Partnerschaft mit der ukrainischen Stadt Lwiw wird auf dem Gelände der Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) vorgestellt. Der Wagen wurde gemeinsam mit dem Referat für Internationale Angelegenheiten (RIA) der Stadt Frankfurt gestaltet. Foto: Boris Roessler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Am Donnerstag kommt es zu einem Streik im Frankfurter Nahverkehr. Welche Linien fallen aus und welche können weiterhin genutzt werden?

Boris Roessler/dpa

Fahrgäste in Frankfurt am Main müssen sich am Donnerstag, dem 19. Februar, auf erhebliche Einschränkungen im Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat einen Streik im Nahverkehr angekündigt, wodurch Busse und Bahnen ausfallen werden. Es gibt jedoch vereinzelte Ausnahmen und Linien, die trotz des Streiks am Donnerstag fahren.

RMV und VGF: Streik in Frankfurt am Main am 19.02.2026

Am Donnerstag, dem 19. Februar 2025, müssen sich Fahrgäste in Frankfurt am Main auf massive Ausfälle im ÖPNV einstellen. Der Streik soll mit Betriebsbeginn starten. Laut dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) werden in Frankfurt am Main voraussichtlich alle neun U-Bahn-Linien und zehn Straßenbahnlinien der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) vom Streik betroffen sein. Damit steht das „Rückgrat des städtischen Nahverkehrsnetzes“ still, wie die VGF auf ihrer Webseite die aktuelle Situation beschreibt.

Trotz des Warnstreiks werden in Frankfurt am Main laut dem RMV die S-Bahn-Linien, die Regionalzüge, die städtischen Buslinien, der Schienenersatzverkehr für die U2 und die regionalen Buslinien und Express-Busse verkehren. Die Züge der Deutschen Bahn fahren ohne Einschränkungen.

ÖPNV: Warum wird der Nahverkehr in Frankfurt bestreikt?

Verdi verhandelt aktuell parallel in allen 16 Bundesländern mit den Verkehrsunternehmen. Die jüngste Verhandlungsrunde für den Tarifvertrag Nahverkehr Hessen (TV-N) war zuletzt gescheitert. Am Donnerstag kommt es in Hessen auch in Marburg und in Gießen zu Streiks, wobei die Auswirkungen geringer ausfallen als in Frankfurt am Main. Während sich die Tarifrunde im vergangenen Jahr um mehr Geld drehte, geht es dieses Mal in den meisten Ländern um den sogenannten Manteltarifvertrag. Dieser regelt vorrangig die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten. Der Warnstreik am Donnerstag, dem 19. Februar 2026 ist bereits der dritte in der Auseinandersetzung. Verdi-Gewerkschaftssekretär Jürgen Koppel drohte allerdings bereits, dass „der Warnstreik am Donnerstag [...] nicht der letzte gewesen sein“ wird.