In immer kürzeren und überraschenderen Schritten aktualisiert das Robert-Koch-Institut aktuell seine Liste der Risikogebiete. Am Mittwoch, 7. Oktober, wurde Tunesien als Risikogebiet eingestuft, nachdem es erst am 1. Oktober von der Liste gestrichen worden war. Das deutsche Außenministerium hatte auch in den wenigen Tagen dazwischen weiterhin vor Reisen nach Tunesien gewarnt, trotz einer Ankündigung, dass Reisewarnungen und Risikogebiete ab 1. Oktober eigentlich „automatisch“ miteinander abgeglichen werden sollten.
Hingegen wurde die französische Insel Korsika von der Liste der Risikogebiete gestrichen, auf der sie seit 9. September aufgeführt war. Die deutsche Reisewarnung entfällt damit im Prinzip – falls man es sich nicht plöztlich wieder anders überlegt.

In Slowenien ist die Hauptstadt Ljubljana jetzt Risikogebiet

In Kroatien gilt die Gespanschaft Brodsko-Posavska nicht mehr als Risikogebiet, indes wurden andere kroatische Regionen neu aufgenommen Erstmals wurden Teile der Slowakei zu Risikogebieten erklärt. In Slowenien kam zur bestehenden Reisewarnung für Küstenland-Innerkrain (Primorsko-notranjska), unter anderem die Region der Hauptstadt Ljubljana (Laibach) hinzu – außerdem Gebiete in Ungarn, Litauen und Bulgarien (siehe unten).

Neue Risikogebiete sind seit 7. Oktober:

  • Bulgarien: Verwaltungsbezirk/Oblast Targowischte
  • Kroatien: Gespanschaften Vukovarsko-srijemska, Sisačko-moslavačka, Krapinsko-zagorska županija
  • Litauen: Verwaltungsbezirk Kaunas
  • Niederlande: Provinz Limburg und das. autonome Land Curacao
  • Rumänien: das gesamte Land gilt jetzt als Risikogebiet.
  • Slowakei: Regionen Zilina, Prešov, Bratislava, Nitra und Trnava
  • Slowenien: Regionen Zasavska, Gorenjska, Osrednjeslovenska, und Savinjska
  • Ungarn: Regionen/Komitate Nógrád, Baranya, Hajdú-Bihar, Jász-Nagykun-Szolnok, Borsod-Abaúj-Zemplén, Komárom-Esztergom und Szabolcs-Szatmár-Bereg
  • Georgien: das gesamte Land
  • Tunesien: das gesamte Land
  • Jordanien: das gesamte Land