Streik in Düsseldorf: Diese Linien fahren am Freitag bei der Rheinbahn trotzdem!

Verdi bestreikt die Rheinbahn am Freitag (21. Februar 2025) in Düsseldorf. Welche Linien fahren trotzdem?
picture alliance/dpa | David Young- Verdi bestreikt am 21. Februar 2025 die Rheinbahn in Düsseldorf.
- U-Bahnen und Straßenbahnen fallen aus, wenige Busse fahren.
- S-Bahnen und Regionalzüge der Deutschen Bahn sind nicht betroffen.
- Einige Buslinien übernehmen Subunternehmen, u.a. Linien 05, 06, 013 und 722.
- Verdi fordert Lohnerhöhungen und Entlastungen; Streik dauert von 3:00 Uhr bis 3:00 Uhr am Samstag.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wer täglich auf Bus und Bahn angewiesen ist, muss am kommenden Freitag mit erheblichen Ausfällen bei der Rheinbahn in Düsseldorf rechnen. U-Bahnen und Straßenbahnen fahren nicht, nur wenige Busse sind unterwegs. Alternative Wege zur Arbeit oder Schule sollten frühzeitig geplant werden.
Düsseldorf: Streik bei der Rheinbahn am Freitag
Am Freitag, dem 21. Februar, müssen sich Pendler in Düsseldorf und Umgebung auf erhebliche Verkehrseinschränkungen einstellen. Aufgrund eines ganztägigen Streiks von Verdi wird der gesamte öffentliche Nahverkehr betroffen sein: Der Streik beginnt um 3:00 Uhr morgens und endet am Samstagmorgen um 3:00 Uhr.
Welche Verbindungen sind betroffen?
Es fahren weder U-Bahnen noch Straßenbahnen und auch der Busverkehr ist stark eingeschränkt. Besonders betroffen sind auch Schulbusse, die an diesem Tag komplett entfallen. Auch sämtliche Verbindungen im Rheinbahn-Netz, darunter Düsseldorf, der Kreis Mettmann, die Stadt Meerbusch sowie Verbindungen nach Duisburg, Krefeld, Neuss und Ratingen. Welche Bus- und Bahnlinien sind weiterhin unterwegs?
Bus, S-Bahn & Co. : Diese Linien fahren trotzdem
Züge der Deutschen Bahn, wie S-Bahnen, Regionalbahnen (RB) und Regionalexpress (RE) sind nicht vom Streik betroffen und fahren wie gewohnt.
Subunternehmen übernehmen zudem weitere Busfahrten mit einem eingeschränkten Streikfahrplan:
- Buslinie 05: Erkrath S – Erkrath-Hochdahl S – Trills – Hochdahler Markt – Sandheide – Willbeck – Erkrath-Millrath S und zurück
- Buslinie 06: Erkrath, Haus Brück – Erkrath S – Unterfeldhaus – Kempen – Hochdahler Markt – Erkrath-Millrath S und zurück
- Buslinie 013: Mettmann, Schellenberg – Jubiläumsplatz – Dresdner Straße – Champagne – Mettmann-Zentrum S – Mettmann-Stadtwald S und zurück
- Taxibus 014: Ratingen-Breitscheid, Am Kessel – Mintarder Weg – An der Pönt – Krummenweg – Ratingen-Hösel S und zurück
- Taxibus 019: Ratingen, Fliedner Krankenhaus – Lintorf, Rathaus – Ratingen-Lintorf, Mörikestraße und zurück
- Buslinie SB51: Flughafen Bf – Nordfriedhof – Meerbusch-Büderich, Landsknecht U – Kaarster Bf und zurück
- Buslinie 722: Stadthalle – Messe – Nordfriedhof – Düsseldorf Hbf – Schlesische Straße – Vennhauser Allee und zurück
- Buslinie 730: Freiligrathplatz U – Unterrath – Gerresheim – Eller – Reisholz – Benrath – Josef-Kürten-Platz und zurück
- Buslinie 746: Velbert ZOB – Wülfrath – Mettmann, Jubiläumsplatz – Mettmann-Stadtwald S und zurück
- Buslinie 751: Ratingen-Hösel S – Ratingen-Lintorf – Angermund S – Kaiserswerth, Klemensplatz und zurück
- Buslinie 770: Velbert ZOB – Heiligenhaus – Ratingen-Hösel S und zurück
- Buslinie 771: Velbert ZOB – Heiligenhaus – Ratingen Ost S – Ratingen Mitte und zurück
- Buslinie 782: Heinrich-Heine-Allee – Uni-Kliniken – Hilden, Gabelung – Hilden, Süd S – Solingen Hbf und zurück
- Buslinie 785: Heinrich-Heine-Allee – Reisholz S – Hilden Mitte – Hilden Süd S – Langenfeld-Richrath – Langenfeld S und zurück
- Buslinie 831: Krefeld, HPZ Uerdingen – Krefeld, Uerdingen Bf – Meerbusch, Lank-Latum – Meerbusch, Haus Meer und zurück
- Buslinie 834: Oberkassel, Belsenplatz – Nordfriedhof – Mörsenbroich – Düsseldorf Hbf und zurück
Welche Alternativen gibt es?
Wer während des Streiks nach einer Alternative sucht, kann im Düsseldorfer Osten ab 20 Uhr auf den On-Demand-Service flexy zurückgreifen. Zusätzlich, können mit der App „redy“ Roller, Leihräder oder E-Scooter gebucht werden. Der P&R-Parkplatz Südpark kann am Freitag weiterhin genutzt werden.
Warum wird gestreikt?
Die Gewerkschaft Verdi ruft zu einem Streik auf, da in der zweiten Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes keine Angebote gemacht wurden. Die Situation im öffentlichen Nahverkehr sei besonders angespannt, da es zu wenig Personal gibt und die Arbeitsbelastung steigt, was zu hohen Ausfällen führt. Verdi fordert eine deutliche Lohnsteigerung und Entlastung, während die Arbeitgeberseite auf hohe Kosten verweist, die durch die Forderungen entstehen würden.