Religion: Muslime beginnen Fastenmonat Ramadan

Für Muslime beginnt am 1. März 2025 der Fastenmonat Ramadan.
Eman Helal/dpa- Ramadan beginnt weltweit am 1. März 2025; Neumondsichel bestimmt den Start.
- Fasten von Morgendämmerung bis Sonnenuntergang: Essen, Trinken, Rauchen und Sex sind verboten.
- Zuckerfest folgt dem Ramadan; 1,9 Milliarden Muslime weltweit.
- Spannungen in Jerusalem und Palästina erwartet; Hamas ruft zu Präsenz an Al-Aksa-Moschee auf.
- Al-Aksa-Moschee ist zentrales Symbol im Konflikt mit Israel.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Für Millionen Muslime weltweit beginnt am Samstag die mehrwöchige Fastenzeit des Ramadans. Der Beginn des muslimischen Fastenmonats wird traditionell durch das Erscheinen der Neumondsichel bestimmt, was je nach geografischer Lage zu leichten Abweichungen führen kann. In Ländern wie Saudi-Arabien, Ägypten, Syrien und Libanon wurde der 1. März als erster Fastentag festgelegt. Auch in den Palästinensergebieten wird von Samstag an gefastet.
Verzicht auf Essen, Trinken, Rauchen und sexuelle Aktivitäten
Während des Ramadans verzichten gläubige Muslime jeden Tag von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und sexuelle Aktivitäten. Abends kommen die Menschen traditionell zusammen, um das Fasten zu brechen. Das Fasten im Ramadan gehört zu den fünf Säulen des Islams - den Grundpflichten der Religion. Nach dem Fastenmonat schließt sich das mehrtägige Fest des Fastenbrechens oder Zuckerfest an.
Weltweit gibt es etwa 1,9 Milliarden Muslime, die meisten leben in Indonesien, Indien, Pakistan und Bangladesch. Im arabischen Raum befinden sich in Saudi-Arabien die beiden heiligsten Städte des Islams: Mekka und Medina.
Der Ramadan gilt insbesondere in den besetzten Palästinensergebieten und in Jerusalem auch als anfällig für erhöhte Spannungen. Die islamistische Hamas rief ihre Anhänger dazu auf, während des Ramadans eine starke Präsenz an der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem zu zeigen.
Die Moschee ist ein wichtiges Heiligtum des Islam und das zentrale Symbol für den von der Hamas geführten Kampf gegen den Staat Israel und die Besatzung der Palästinensergebiete. Das Massaker vom 7. Oktober 2023, bei dem rund 1.200 Menschen in Israel ermordet und mehr als 250 weitere in den Gazastreifen verschleppt wurden, wird von der Hamas als „Al-Aksa-Flut“ bezeichnet.
Die Moschee steht auf dem Tempelberg in Jerusalem, wo in der Antike einst der jüdische Tempel stand. Die als Klagemauer bezeichneten Reste des Tempels gelten als heiligster Ort des Judentums.
