Rapper aus Region Stuttgart: Haftbefehl aus Krankenhaus entlassen – und wird nun in Reha-Klinik behandelt

Haftbefehl verdeckt sein Gesicht bei einem Auftritt in Gießen mit einem Tuch. (Archivbild)
Hannes P. Albert/dpa- Rapper Haftbefehl ist aus dem Krankenhaus entlassen und in einer Reha-Klinik.
- Sein Manager meldet tägliche Fortschritte – eine Nasen-OP steht noch bevor.
- Gründe für die OP bleiben offen, der Künstler nimmt sich für längere Zeit eine Auszeit.
- Ehefrau Nina Anhan zeigt sich optimistisch: „Es wird alles gut werden.“
- Konzerte in Düsseldorf und Berlin wurden Mitte Oktober abgesagt, ärztliche Aufsicht lief.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Der Rapper Haftbefehl ist nach Angaben seines Managers aus dem Krankenhaus entlassen worden. Er werde nun in einer Reha-Klinik behandelt. Das bestätigte Manager Erfan Bolourchi der Deutschen Presse-Agentur am Telefon. Demnach wurde der Künstler bereits vergangene Woche entlassen. Zuvor hatte „Bild“ über die Entlassung des Rappers berichtet.
Es gehe ihm gut und jeden Tag werde es besser, sagte Bolourchi. Haftbefehl müsse allerdings noch an der Nase operiert werden. Zu den Hintergründen der Operation machte der Manager keine Angaben. Der Rapper werde sich nun für eine längere Zeit eine Auszeit nehmen.
Auch Haftbefehls Ehefrau Nina Anhan hatte sich kürzlich optimistisch zum Gesundheitszustand des Rappers geäußert. Am Rande des Events „Face of Germany“ im Stuttgarter Restaurant Malo am vergangenen Sonntag sagte sie unserer Zeitung: „Ich bin positiv gestimmt, es wird alles gut werden.“
Rapper kämpft mit Drogensucht
Haftbefehl, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt, hatte Mitte Oktober seine Konzerte in Düsseldorf und Berlin abgesagt. Sein Bruder Cem Anhan, bekannt als Rapper Capo, hatte damals mitgeteilt, dass sich der Musiker „unter ärztlicher Aufsicht“ befinde. Haftbefehl kommt aus Offenbach in Hessen und lebt mit seiner Familie in der Region Stuttgart.
Der 40-Jährige hatte bereits im Juni eine Auftrittspause aus gesundheitlichen Gründen angekündigt. Er verwies dabei auf die Netflix-Doku „Babo - Die Haftbefehl-Story“, in der er offen über seine Drogensucht und die Folgen seines Kokainkonsums gesprochen hatte. In der Doku wird auch thematisiert, dass er nach einer Überdosis wiederbelebt werden musste. Zu den Ursachen der aktuellen Behandlung haben sich weder der Rapper noch sein Management geäußert.