Radioaktivität und Schwermetalle
: Mehr als diese Menge an Pilzen sollte man nicht essen

Wie viel Gramm Pilze man pro Woche nur essen darf - aus gesundheitlichen Gründen!
Von
Lisa Klopp-Jaber
Berlin
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Ein voller Korb mit Steinpilzen steht in einem Wald im Landkreis Oder-Spree im östlichen Brandenburg. In den Brandenburger Wäldern beginnen jetzt wieder die Pilze zu wachsen. (zu dpa: «Sammler wollen kiloweise Pilze in die Schweiz schmuggeln») +++ dpa-Bildfunk +++

Das ist die Obergrenze an Pilzen, die man pro Woche bloß essen sollte.

Patrick Pleul/dpa

Im Herbst sind die Wälder voll von Pilzsammlern. Maximal zwei Kilogramm pro Person und pro Tag dürfen für den eigenen Bedarf gesammelt werden. Doch sollten diese zwei Kilogramm nicht pro Tag gegessen werden. Es gibt nämlich eine offizielle Empfehlung, wie viele Pilze man pro Woche essen darf - aus gesundheitlichen Gründen. So viele Pilze darf man pro Woche nur essen.

Diese schädlichen Stoffe stecken in Pilzen

Der Grund für die maximal Menge an Pilzen, die man pro Woche essen sollte, liegt in der Belastung der Pilze durch Schwermetalle und radioaktive Stoffe. Die Schwermetalle, die in Pilzen vorkommen sind Kadmium und Quecksilber, die Pilze aus dem Boden aufnehmen. Kadmium kann die Leber und die Nieren schädigen. Quecksilber beeinträchtigt das Nervensystem. In bestimmten Gebieten können Wildpilze aufgrund des Reaktorunfalls in Tschernobyl immer noch radioaktiv belastet werden.

So wenig Pilze sollte man maximal nur essen

Pro Woche sollten Erwachsene nur circa 250 Gramm Wildpilze essen. Dazu rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Schwangere, Stillende und Kleinkinder sollten nur sehr kleine Mengen Pilze zu sich nehmen oder am besten gar keine Wildpilze essen. Das gilt für Wildpilze, aber auch für Zuchtpilze, da auch diese belastet sein können.