Punkte in Flensburg
: Was ist eine Sperrfrist? - Alle Infos zu den Punkten in Flensburg

Wer im Straßenverkehr negativ aufgefallen ist, riskiert eine Sperrung des Führerscheins. Doch was bedeutet das und ab wann setzt sie ein?
Von
Lea Lange
Berlin
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Wer wiederholt sich und andere im Straßenverkehr gefährdet, ist dabei eine Sperrung zu riskieren.

Wer wiederholt sich und andere im Straßenverkehr gefährdet, ist dabei eine Sperrung zu riskieren. Was bedeutet das für alle Fahrzeugführer? Alle Infos dazu gibt es in diesem Artikel nachzulesen.

Ralf Hirschberger/dpa-Bildfunk

Die Sperrfrist ist eine ernste Angelegenheit, da es bedeutet, dass der Fahrzeugführer bereits oft negativ im Straßenverkehr aufgefallen ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob man einen PKW, LKW geführt hat oder mit dem Motorrad unterwegs war. Was ist eine Sperrfrist eigentlich und ab wann gilt sie?

Punkte in Flensburg - Was gilt bei der Sperrfrist?

Nachdem der Führerschein entzogen wurde, gilt eine durchschnittliche Sperrfrist von 9 bis 11 Monaten und wird vom Gericht entschieden. Während dieser Zeit ist es dem ehemaligen Fahrzeugführer nicht gestattet, einen Antrag auf Fahrerlaubnis zu stellen. Wie lang die Sperrfrist im Endeffekt ist, hängt maßgeblich von der Schwere des Verstoßes ab und wird individuell festgelegt. Im Strafgesetzbuch § 69a Absatz 3 steht zudem, dass eine Sperrfrist von mindestens 6 Monaten bis maximal 5 Jahren verhängt werden kann.

Punkte in Flensburg - Ab wann gilt die lebenslange Sperrfrist?

In der Regel gilt eine Sperrfrist von mindestens 6 Monaten bis maximal 5 Jahren, die das Gericht beschließen kann. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen die lebenslange Sperrfrist nicht auszuschließen ist. Laut Bußgeldkatalog sind das folgende Fälle:

  • Fahrer, die rasen oder drängeln
  • Fahrer, die wiederholt Führerscheinsperrfristen hatten
  • Fahrer, die aggressiv gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern auftreten (Schläger)
  • Fahrer, die betrunken am Steuer sitzen
  • Fahrer, die ihr Fahrzeug als Waffe bei Straftaten nutzen (Überfälle)

Punkte in Flensburg - Was ist der Unterschied zwischen einem Fahrverbot und einer Sperrfrist?

Wenn insgesamt acht Punkte im Register eingetragen sind, wird die Fahrerlaubnis entzogen, welche meist mit einer Sperrfrist einhergeht. Dies ist nicht mit einem Fahrverbot gleichzusetzen, da man nach Ablauf dessen seinen Führerschein wiederbekommt. Wenn die Betroffenen nach dem Führerscheinentzug und der Sperrfrist erneut einen Führerschein haben wollen, müssen sich diese jedoch zuvor einer medizinisch-psychologischen Untersuchung ("Idiotentest") unterziehen und anschließend erneut die Fahrschule absolvieren.

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