Prozess in Belgien: Sieben Tote und viele Verletzte bei Karnevalsumzug – Raser vor Gericht

Bei einer Karnevalsveranstaltung 2022 in Belgien ist ein Auto mit 170 Stundenkilometern in eine Menschengruppe gerast.
Carole Heymans/dpa- In Belgien beginnt der Prozess gegen einen BMW-Fahrer nach einem Karnevalsunfall.
- Er raste 2022 in Strépy-Bracquegnies mit 170 km/h durch eine Tempo-50-Zone.
- Sein Auto fuhr in eine Menschengruppe – sieben Tote, viele teils schwer Verletzte.
- Laut Ermittlern filmte er für Online-Medien und blickte nicht auf die Straße.
- Dem Angeklagten drohen bis zu 30 Jahre Haft; er stoppte erst einen Kilometer später.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Weil er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in einen Karnevalsumzug raste und sieben Menschen tötete, steht ab Montag ein Mann in Belgien vor Gericht. Dem Angeklagten drohen bis zu 30 Jahre Haft. Nach Angaben der Ermittler raste er im März 2022 in Strépy-Bracquegnies mit 170 Kilometern pro Stunde durch eine Tempo-50-Zone. Er filmte im Moment der Tragödie gerade einen Beitrag für Online-Medien – und schaute nicht auf die Straße.
Erst einen Kilometer nach dem Zusammenprall seines Autos mit mehreren Menschen brachte der Angeklagte seinen BMW zum Stehen. Bei der Tragödie starben sieben Menschen, dutzende weitere wurden teils schwer verletzt. Es war der erste Karneval in dem Dorf in der Provinz Hennegau nach mehrjähriger Pause wegen der Corona-Pandemie.
