Promi vor Gericht: Hitlergruß gezeigt? Melanie Müller weist Vorwurf zurück

Melanie Müller bleibt dabei: Sie habe auf ihrem Konzert keinen Hitlergruß gezeigt.
Jennifer Brückner/dpa- Melanie Müller weist den Vorwurf zurück, bei einem Konzert 2022 den Hitlergruß gezeigt zu haben.
- Ihr Anwalt argumentiert, die Geste sei zum Anfeuern des Publikums und ohne politische Aussage gedacht.
- 2024 wurde sie wegen Drogenbesitzes und verfassungswidriger Symbole zu einer Geldstrafe verurteilt.
- Bei einer Wohnungsdurchsuchung fanden Ermittler 0,69 Gramm Kokaingemisch und eine Ecstasy-Tablette.
- Im Berufungsprozess will die Verteidigung einen Freispruch erwirken; nächste Termine: 5. und 12. Januar.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Geste sei zum Anfeuern des Publikums gedacht gewesen, erklärte der Anwalt von Melanie Müller zu Beginn des Berufungsprozesses am Landgericht Leipzig. Sie habe keine politische Aussagekraft. Müller sei unpolitisch. Der Schlagersängerin wird vorgeworfen, bei einem Konzert im September 2022 mehrmals den Hitlergruß gezeigt zu haben. Die 37-Jährige weist das zurück.
Im August 2024 wurde sie vom Amtsgericht Leipzig zu einer Gesamtgeldstrafe von 160 Tagessätzen zu je 500 Euro verurteilt. Das Amtsgericht urteilte wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen und wegen Drogenbesitzes.
Verteidigung will Freispruch
Bei einer Wohnungsdurchsuchung hatten Ermittler 0,69 Gramm Kokaingemisch und eine Ecstasy-Tablette gefunden. Melanie Müllers Anwalt habe der dpa zufolge erklärt, dass es sich dabei um die Drogen einer Bekannten handle. Jetzt will ihre Verteidigung im Berufungsprozess einen Freispruch erwirken. Die nächsten Gerichtstermine sind für den 5. und 12. Januar angesetzt.
Melanie Müller ist aus verschiedene TV-Formaten bekannt. Zunächst gewann sie 2014 die achte Staffel der RTL-Dschungelshow „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“. Geboren wurde die heute 37-Jährige im sächsischen Oschatz.
Mit Material von dpa

