Promi Big Brother 2025: Hölle, Hölle, Hölle! Achims Kindheit im Schatten von Vater Wolfgang Petry

Achim Petry erzählt bei Promi Big Brother von seiner Kindheit. Wie war es, mit dem berühmten Wolfgang Petry als Vater aufzuwachsen?
Collage, Joyn, dpa | Stephanie_PilickHeute ist Tag sechs bei „Promi Big Brother“ 2025 – und die Promis haben noch lange nicht alles von sich preisgegeben. Heute ist Achim Petry dran, mit einer Geschichte, die an Emotionen kaum zu übertreffen ist. Wie war es wohl, als Sohn eines der berühmtesten Schlagersänger Deutschlands aufzuwachsen? Achim Petry spricht ehrlich über seine Jugend – zwischen Stolz, Druck und dem Wunsch, seinen eigenen Weg zu gehen.
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„Der Pimmel brennt“ – wenn der Hit des Vaters zum Spott wird
„Sein Schatten war immer da“, erzählt Achim im Gespräch mit seinen Mitbewohnern. „Als Kind wurde ich immer auf ihn angesprochen. Kinder können ja grausam sein. Vater war mit ‚Der Himmel brennt‘ in der Hitparade, und am nächsten Tag in der Schule riefen alle: ‚Der Pimmel brennt!‘ Das hat mich damals sehr belastet.“
Schon früh merkt der junge Achim, dass Ruhm auch Schattenseiten hat. „Ich wollte nie Musik machen, weil mein Vater deswegen immer weg war“, sagt er.
Erste Schritte auf der Bühne – und der Versuch, anders zu sein

Der Schlagersänger Wolfgang Petry (r) tritt am Samstag abend (7.11.1998) mit seinem Sohn Achim von der Pop-Gruppe Trademark während der Generalprobe der Superhitparade zugunsten der Deutschen Welthungerhilfe in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen auf.
dpa | Stephanie_PilickTrotzdem zieht es Achim irgendwann selbst ans Mikrofon. „Mein Vater wollte dann relativ früh mit mir was machen, mich auch produzieren, so mit 16, 17. Da habe ich angefangen, Werbesongs zu singen und war in einer Coverband. Das war geil. Irgendwann merkst du, du kannst damit auch Geld verdienen – und nicht nur Frauen beeindrucken.“
Doch der Name Petry ist Fluch und Segen zugleich. „Ich wollte mich bewusst abnabeln: Ich mache auf keinen Fall das, was du machst. Daher fing ich an mit Metal, HipHop und habe auch gerappt.“
Erfolg in Asien – ohne den berühmten Namen
„Ich war erfolgreich, ohne dass jemand meinen Vater kannte. Das war für mich der wichtigste Prozess“, erzählt Achim. In seiner Zeit in Asien habe ihn niemand mit Wolfgang Petry in Verbindung gebracht – ein befreiendes Gefühl.
Der Neuanfang nach Papas Karriereende
2006 beendet Wolfgang Petry seine eigene Musikkarriere – und öffnet damit unbewusst eine neue Tür für seinen Sohn. „Da war mein Gedanke: Eigentlich kannst du das ja weitermachen, weil die Leute die Musik immer noch hören wollen. Es gibt so viele Doubles – dann mach du das doch und verdiene damit Geld.“
Und genau das tut Achim. „Dich vergleicht ja sowieso jeder mit ihm. Dann schreib es dir auf die Stirn, scheiß drauf und verdiene damit Geld! Das war die beste Entscheidung, die ich je in meinem Leben fällen konnte!“
„Ich bin Achim Petry – und das ist okay so“
Heute steht Achim Petry mit beiden Beinen im Leben – als Künstler, der gelernt hat, dass man stolz auf seine Wurzeln sein darf. Auch wenn sie manchmal schwer wiegen.
Ein ehrliches Geständnis eines Mannes, der lange gebraucht hat, um seinen eigenen Platz zu finden – und jetzt endlich sagen kann: „Ich bin Achim Petry.“

